Fotostrecke Appeltatenfest Gladbeck

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Die neu zu krönende Appeltatenmajestät Dorothea Nigbur (li.) für die Session 2016-17, hier in Begleitung mit der noch amtierenden Majestät Heike Maurer, wird jeden Moment von Bürgermeister Ulrich Roland aus der Kutsche begleitet. Foto: Kariger
 
Neu in 2016: Gladbecks beste Apfelkuchenbäckerin wurde gesucht. Von links der Reihe nach die drei Erstplatzierten: Alexandra Kura (3), Doris Lowitzki (2) und Christiane Günthör mit ihrem Apfelkuchen und ganzen Äpfeln. Es folgen Moderator Achim Bleul und die 3 etablierten Gladbecker Backexperten (Jury) Heiner Scharte, Christoph Terwellen sowie Markus Walinski. Foto: Kariger

Gladbeck: Bilderstrecke 28. Appeltatenfest Gladbeck | Das 28. Appeltatenwochenende 2016, dass jährlich am ersten September-Wochenende in Gladbeck stattfindet, konnte bis auf das heftige Regenintermezzo am Sonntag, dass pünktlich vor der Krönung um 15.00 Uhr am neuen Rathausplatz im Himmel den "Wasserhahn" zudrehte, glücklich und zufrieden für alle Beteiligten sprichwörtlich über die Bühne gehen.

Samstag auf dem Markplatz, Bürgermeisters Fassanstich und die Finalrunde der Apfelolympiade waren angesagt.
Nach Begrüßungen aller Gäste, Abordnungen und Mitwirkenden, vor allem jetzt im 50. Partnerschaftsjubiläum an die österr. Partnerstadt Schwechat gerichtet, folgten dankbare Worte an die scheidende Appeltatenmajestät Heike Maurer durch Bürgermeister Ulrich Roland.
Im Anschluss stimmte in Begleitung einer Abordnung des hiesigen Knappenvereins mit Walter Hüßhoff mit einigen seiner Kameraden der städt. Rathaus-Trompeter im Türmer-Dress das Steigerlied vor den zahlreich erschienenen Besuchern zum Mitsingen an, die das Geschehen auf dem Markplatz verfolgten.

Finale Appeltaten-Olympiade

Auf der Markplatzbühne ging es nun ans Eingemachte. Die Jury, bestehend aus Damen vom Kulturamt, der ELE (Mitsponsor) der WAZ (Moderation + Mitsponsor) sowie Markthändler Heimann spitzten Bleistifte und Zollstock. Hauptsponsor Optik Rodewald, als jetziger Rodewald-Inhaber mit Optikermeister Peter Weis präsent - sponsert jährlich die Goldkette "Apfel mit Biss & Brilli". Peter Weis ist ebenfalls längst als Nachfolger von Ulrike Rodewald - Initiatorin des Appeltatenfestes vor 28 Jahren - etabliert und beobachtete aufmerksam sowie gespannt im Bühnen-Background den Wettbewerb.

Die ersten 3 Siegerinnen der 1. Apfelolympiade, gepaart mit den 3 ersten Damen aus der zweiten Runde, traten gemeinschaftlich zu sechs die Finalrunde an. Neben Dorothea Niegbur betraten Barbara Bunge (2), Sultan Demircan (3), Ria Jungblut (ebenfalls 3), Claudia Lier (5) und Mariyat Akhyadova (6) die Marktplatzbühne.
Nach der 1. Disziplin, dem Äpfel stapeln, folgte die zweite im Basketball-Wurf. Es folgte zum Schluss der Wettkamps um die längste Apfelschalenspirale, die von Markthändler und Juror Eberhard Heimann mit dem Zollstock gemessen wird.
Endlich war es soweit, jubelnde Aufschreie, fast Tränen in den Augen:

28. Majestät: Dorothea Nigbur

Dorothea Nigbur, die sich sorgfältig auf das Finale vorbereitet hatte, (jeden Tag Äpfel schälen-Training) vorbereitet war und durch den mitgebrachten Familien-Fanclub auf dem Marktplatz auch gleich angefeuert wurde, stand der Sieg dann nach einem spannenden Wettkampf fest:
Im Apfelstapel hatte sie 44 Äpfel, die ebenfalls auch die zweitplatzierte Barbara Bunge schaffte. Im Basketball konnte ein Treffer eingefahren werden und zum Schluss punktete Nigbur mit der Apfelschalenlänge von exakt 3,89 mtr. zum Sieg,
wobei für die längste Apfelschale immer entscheidende 5 Punkte vergeben werden.

Der Samstag füllte sich zunehmend bei bestem Wetter in der City. Von Bühnen auf dem Marktplatz, der Lambertistr. und dem Rathausplatz starteten verschiedene Events und nach Sonnenuntergang vor der Rathausplatz-Bühne versammelten sich die Besucher wie in der Würstchendose, wie unschwer 2 Fotos beweisen.

Sonntag: Günthör beste Apfelkuchenbäckerin

Vorhergesagt war schlechtes Wetter und so verhielt sich dann auch der Sonntag-Morgen: Regengüsse.
Aber das war 2016 neu: Der beste Apfelkuchen konnte in Gladbeck gebacken werden. 10 Kuchen wurden daher gebacken und der Jury auf der Markplatzbühne am frühen Sonntagmorgen vorgelegt. Anke Nienhaus (Kulturamt Gladbeck), wuselte fleißig, wie man sie kennt, um die Kuchen und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
Achim Bleul, vielen noch bekannt als ehemaliger REL-Rundfunkmoderator, moderierte den Apfelkuchen-Wettbewerb, wobei angeschnittene Kuchenstückchen jeweils von den 3 etablierten Gladbecker Backexperten (Jury) Heiner Scharte, Christoph Terwellen und Markus Walinski beurteilt wurden.

Um 12.00 Uhr standen die Gewinnerinnen fest: 1. Christiane Günthör (Apfelkuchen mit ganzen Stücken), ihr folgte auf Platz
2. die ehemalige Appeltatenmajestät Doris Lowitzki (Thüringer Apfel-Kartoffelkuchen) und Platz 3 konnte Alexandra Kura (Apfeltorte mit Eierlikör) belegen.
Die Ellinghorster Pfadfinder verkauften anschl. vor dem ehemalg. Karstadtgebäude die Kuchenstücke für den guten Zweck.

Bis Mittags Regen gratis

Leider wurde den Kindern auf dem Marktplatz der große Trödelmarkt komplett vermiest und wie einige Bilder zeigen, vorzeitig der Abbruch erklärt.
Der Himmel schob nachmittags dann rechtzeitig die Wolken beiseite und die Appeltaten-Krönungszeremonie um 15.00 Uhr am verkaufsoffenen Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr konnte von der Organisation "Kulturamt" sichtlich erleichtert über die Bühne gehen.

Krönung: Aufmarsch zur Rathaustreppe.

Die dunkelgrüne Kutsche fuhr wie all die Jahre wieder vor. Der Bürgermeister lässt es sich nicht dabei nehmen, jeweils die neu zu krönende und die noch amtierende Appeltatenmajestät zum Ausstieg aus der Kutsche behilflich die Hand zu reichen.
Das Fanfarencorps Hervest-Dorsten 1957 e.V. leistete dazu ebenfalls wieder erstklassige Arbeit und begleitete den Festzug zum Podium auf der Rathaustreppe.

Eine strahlende neue Appeltatenmajestät 2016/17 konnte von Bürgermeister Ulrich Roland nach den üblichen Begrüßungs- und Dankesreden mit der Amtskette gekürt werden. Überaus glücklich, freudestrahlend, sichtbare Gefühle, ...
ein toller Tag!

Text/Fotos: Kariger
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