Tag des offenen Hofes lockt Tausende Besucher

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Tag des offenen Hofes bei Landwirt Bernd Im Winkel. Für die Kinder gab es besonderen Spaß durch Kuh "Lotte", die hier den Kindern künstlerische Übungen zeigt. Foto: Kariger
 
Von li.: Kreisverbandsvorsitzender Friederich Steinmann, Birgit Im Winkel, Theo und Annette Im Winkel, Bürgermeister Ulrich Roland, Landwirt Bernd im Winkel und die Kinder Franziska und Felix. Foto: Kariger

Gladbeck: Tag des offenen Hofes - Betrieb "Im Winkel" | Tag des Offenen Hofes lockt Tausende Besucher auf den Betrieb lm Winkel mit Landwirtschaft im Fokus: Bauernmarkt, Oldtimer-Trecker, Strohburg und Landfrauen-Cafe. Getreide mahlen und einmal auf einem echten Trecker sitzen: Am Sonntag, 15. Juni 2014, präsentierten sich die heimischen Landwirte beim Tag des offenen Hofes mit einem Programm zum Anfassen auf dem Milchviehbetrieb der Familie lm Winkel in Gladbeck.

Wie viel Milch gibt die Kuh? Was fressen Schweine? Was macht man aus Weizen und wie entsteht Käse? Das sind einige der Fragen, die den Besuchern auf dem Bauernhof anschaulich beantwortet wurden. Mit Spiel und Spaß erfuhren die Besucher mehr über die Landwirtschaft und die Arbeit der Landwirte vor Ort und ihre Leistungen für die Gesellschaft.

,,Uns Landwirten ist es wichtig, unsere Arbeit erlebbar zu machen. Wir möchten mit den Verbrauchern ins Gespräch kommen und Einblicke in die moderne Landwirtschaft geben", sagte Friedrich Steinmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Recklinghausen.

Über die Vielzahl an Besuchern aus der Stadt freute sich der Gastgeber und Milchbauer Bernd lm Winkel ganz besonders. Er öffnete an diesem Tag die Tore seines Hofes und gab umfassende Einblicke in seine Arbeit auf dem Betrieb mitten in Gladbeck. ,,Es ist uns Bauern ein besonderes Anliegen, den Menschen zu zeigen, wo gesunde und regionale Produkte produziert werden", sagt der Betriebsleiter.
,,Das Wohl der Tiere steht auf unseren modernen landwirtschaftlichen Betrieben an oberster Stelle, davon können sich die Verbraucher überzeugen. Das große lnteresse an unserer Arbeit freut mich sehr."

Bei Führungen im Kuhstall und in der Milchkammer erfuhren die Besucher, wo und wie die Milch produziert und anschließend weiterverarbeitet wird. Frische Produkte wie Milch, Joghurt und Molke konnten vor Ort probiert werden.

Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland sowie Landtagsabgeordneter Michael Hübner, die dem Hof ebenfalls einen Besuch abstatteten, wurden von Landwirt Bernd Im Winkel sowie dem WLV-Kreisverbandsvorsitzenden Friederich Steinmann empfangen und per Rundgang mit dem Hof vertraut gemacht.

Im Verlauf der Begehung konnte Ulrich Roland u. a. mit Kuh "Birte" (Foto 13) Bekanntschaft machen, die einige Streicheleinheiten vom Bürgermeister bekam. Ob die Milchquote von "Birte" darauf am nächsten Tag angekurbelt werden konnte, muss noch erfragt werden.
Kleines Schmankerl am Rande:
Bernd Im Winkel kennt alle seine Kühe beim Vornamen. Wir sollten aber strengstens darauf achten, dass Kuh "Birte" nicht aus Versehen mit "Birgit" bezeichnet wird, denn das wäre für Landwirtsgattin Birgit Im Winkel nicht gerade die feine englische Art.


Auf dem großen Bauernmarkt standen für die Besucher regionale Produkte wie Erdbeeren, Spargel, Kartoffeln, frisches Brot, Marmelade, Honig und Wurst von umliegenden Direktvermarktern zum Probieren bereit. Das Landfrauen-Cafe lud mit Kaffee, Kuchen und Waffeln zum Verweilen ein.

Die Landmaschinen-Ausstellung zeigte neue Fahrzeuge, interessante
Technik und Oldtimer-Raritäten. Auf die Kinder warteten neben einer Stroh- und Hüpfburg viele weitere Attraktionen wie Ponyreiten, Hof-Quiz und eine Melkkuh.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt von "Kuh Lotte", dem Maskottchen der Landesvereinigung Milch NRW. Bei Musik und Tanz machte sie gemeinsam mit den Kindern ein lockeres Fitnessprogramm und informierte über gesunde Ernährung mit Produkten aus der heimischen Landwirtschaft.

Der Tag des offenen Hofes wurde in Kooperation mit Familie lm Winkel organisiert, vom Landwirtschaftlichen Kreisverband Recklinghausen, den Kreislandfrauen und der Landjugend.

Fotos: Kariger
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