Krähe Klaus sucht dringend einen sicheren Betreuungsplatz

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Dagmar Wollschläger-Musiol zeigt auf die Stelle, wo "Klaus" in der Dunkelheit zum Schutze übernachtet, bzw. wo so schnell keine Katze im dichten Heckengestrüpp folgen kann. Foto: Kariger

Gladbeck: Gladbeck Mathias-Jakobs-Stadthalle | "Klaus", wie die vor ca. 6 Wochen aus einem Nest im Stadthallen-Wäldchen gefallene Krähe liebevoll genannt wird, braucht dringend eine sichere Betreuung, wie Dagmar Wollschläger-Musiol vom Stadthallen-Team zu berichten weiß.

"Klaus" kann leider von Anfang an nicht fliegen und besitzt einige weiße Federn, die der Grund sein könnten. Auf Recherche im Netz ist nachzulesen, dass weiße Federn bei Krähen durch Fehlernährung oder auch durch organische Krankheiten hervorgerufen sein könnten. Vögel mit "teilalbinotischem" Gefieder weisen Pigmentstörungen auf. Diese können ebenso für den Flug zu schwach, gebrochen und unbrauchbar sein, lässt sich weiter erfahren.

"Klaus" liebt Käse

Die Krähe wird vom Stadthallenteam liebevoll gefüttert. Nach Anruf und Ratschlag von der Wildvogelhilfe soll er gefüttert werden, wobei der Vogel am liebsten Käse isst. Weil die Krähe nicht fliegen kann und nur zu "Kralle" (Fuß) unterwegs ist, wären Katzen od. ähnliche Tiere eine Gefahr für den Vogel. Deshalb übernachtet Klaus bisher im angrenzenden dichten Heckengestrüpp, wo so leicht kein Vierbeiner hinspringen kann.
Das kann aber kein Dauerzustand bleiben. Deshalb wird eine geschützte Unterbringung für Krähe "Klaus" gesucht.

Wer Hilfe weiß, kann sich gerne bei Dagmar Wollschläger-Musiol in der Stadthalle Gladbeck unter der Tel. 992681 oder bei Jessica Schmidt Tel. 992689 melden.
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Wolle Gladbeck aus Gladbeck | 10.07.2017 | 11:37  
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