Paul Panzer fliegt von Gladbeck nach Gelsenkirchen mit dem BMX

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"Paul Panzer" fliegt gerade von Gladbeck nach Gelsenkirchen, denn die Stadtgrenzen gehen genau durch das Waldstück, wo sich die Jugendlichen im Laufe von Jahrzehnten ihren Parcours immer wieder ergänzt haben. Foto: Kariger
 
Ein rasantes Tempo legt der junge Leistungssportler hier auf den Hügel, der von der Seite betrachtet, übergroßen Kamelhöckern ähnelt. Foto: Kariger

Gladbeck: Flug von Gladbeck nach Gelsenkirchen | Am Busfortshof unweit der Halde 19, direkt an einem Bolzplatz gelegen, verläuft die Stadtgrenze Gladbeck/Gelsenkirchen am Sportplatz vom SuS Schwarz Blau Gladbeck e.V, wobei der Grenzverlauf sogar das Südtor auf dem Sportplatz einschneidet. Weiter führt die Grenze mitten durch das kleine Waldstück, wo der Verlauf der Dirt Jump-Bahn durchkreuzt wird.

Hier traf ich den Dirt Jumper "Paul Panzer", wie er mit dem Namen bei Facebook bekannt ist und sprach mit ihm über die Geschichte des Dirt Jump-Parcours und über die Sorgen, die unsere jungen BMX-Künstler plagen.

Seit Jahrzehnten existiert dort der Parcours, einst nur mit kleinen Hügeln angefangen, dann immer mehr aufbauend und höher für gewagtere Sprünge, den verschiedene Jugendliche sich dort immer ansteigender aufgebaut haben.

Freilaufende Hunde queren den Sprung-Parcours

Es könnte dort ein schwerer Betonklotz und etwas Geröll/Holz vom Gelände entfernt werden, der neben einem der Sprung-Hügel liegt. Außerdem bereiten den Jung-Athleten immer wieder Sorgen wegen einiger frei-laufende Hunde, deren Halter den Weg zur Halde 19 ansteigen.
Plötzlich rennen immer wieder mal vorsitzige Hunde in das kleine Waldstücken und geraten so ab und an auf den Dirt Jump Parcours, während einer der BMX-Springer gerade seinen gewagten Sprung dort abarbeitet, erzählen mir einige Jugendliche vom Platz.
Dabei sind böse Verletzungen nie auszuschließen, zumal die Jugend dort nun gerade jetzt verstärkt mit den Rädern trainiert, weil von den vergangenen 5 Monaten im Schnitt 4 Monate addiert, die Bahn wegen Regen nicht zu gebrauchen war. Es handelt sich bei den künstlichen Hügeln schließlich nur um reine Erdanhäufungen, die von weitem aussehen wie jeweils 2 Kamel-Höcker, allerdings bedeutend größer und die mit dem Spezial-Bike übersprungen werden.

Die jungen Leute "lechzen" nun förmlich an trockenen Tagen nach einem Sprung, zumal die Hindernisse meistens durchgeweicht waren. Ein Sprung war deshalb wegen rutschiger Erdmasse nicht möglich.

Die GLA-BMX-Szene kennt sich

Jedenfalls kennt man sich in der Szene, die Jugend der Dirt Jump-Strecke im südlichsten Gladbeck-Stadtteil ebenso, wie im (Video) Skatepark Butendorf nahe dem Festplatz an der Horsterstr., wo hier ebenfalls spätere wahre Meister als BMX-Biker, Skater, Scooter und mehr "geboren" wurden. Diese Jugendlichen wollen Leistung zeigen, etwas bringen und sie möglichst weiter ausarbeiten. Jedenfalls eine bessere Form der Beschäftigung, als nur auf der Straße "abzuhängen".

Als ich "Paul Panzer" von meinen Aufnahmen eines Motocross in der Westfalenhalle, durchgeführt vom ADAC, erzählte und von fliegenden Sprüngen im Handstand auf dem Motorrad durch die Luft berichtete, glänzten seine Augen. Dabei ging der junge Sportler ab wie auf Hefe und meinte darauf, dass er davon träumte und ebenfalls eines Tages auch sowas gerne bringen möchte.
Im Moment für die Jugend unter 18 aber nicht möglich, weil Führerschein und das Budget dazu fehlen.
Aber wer weiß, welches spätere Highlight aus dem Dirt Jump-Parcours, der an der Süd-Grenze Gladbecks liegt, später noch hervorgehen und Furore machen wird.
Jedenfalls alle Achtung den jungen Künstlern auf der Dirt Jump-Bahn.

Fotos: Kariger
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1 Kommentar
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 13.04.2015 | 17:50  
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