30 Triathlon-Anfänger warenpünktlich zum ELE-Marathon fit

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Die Leistungs- und Altersspanne war für das Trainerteam eine große Herausforderung für das Trainerteam. (Foto: Foto: privat)
 
(Foto: Foto: privat)
Gladbeck. Von den 33 im Februar gestarteten Rookies (Anmerkung der Redaktion: sportliche Anfänger) haben am ELE-Triathlon 30 Athleten teilgenommen. Rookie-Projektleiter Udo Fischer blickt zufrieden auf die dreimonatige Vorbereitungszeit zurück. „Ich bin froh, dass wir trotz des großen Leistungsgefälles und der verschiedenen Stärken der Teilnehmer insgesamt vieles glatt gelaufen ist“, sagt der engagierte Übungsleiter. Das Triathlon-Anfängerprogramm oder auch zu neudeutsch Rookieprogramm wurde Mitte Februar zum zweiten Mal von dem SV13 ins Leben gerufen. Nach der erfolgreichen Durchführung 2015 verlangte das Projekt nach einer Wiederholung.

„Allerdings unter anderen Vorzeichen“, wie Udo Fischer darstellt: “Die Leistungs- und Altersspanne ist enorm. Da haben wir uns was zugemutet.“ So trafen sich zum Lauftraining mittwochs zum Beispiel die 16jährige Isabell und der 63jährige Hansi zum Lauf-ABC, um danach auf die Laufrunde zu gehen. „Das interessante ist ja, dass nicht das Alter gleich eine Aussage über die Leistungsfähigkeit macht. Außerdem hat jeder so seine Stärken in der einen und Schwächen in der anderen Disziplin.“ Schwimmen gehört jedenfalls zu Isa’s und Hansi’s Stärken. Da schwimmen das „Nesthäckchen“ und der „Alterspräsident“ dem Feld ein Stück davon.

Angebote für spezielle Gruppen

Andere haben beim Radfahren und Laufen ihre Stärken. Um möglichst allen gerecht zu werden, sind spezielle Gruppen und Angebote gebildet worden. Zwei Kraullernschwimmgruppen, die zeitgleich montags trainierten und zusätzlich eine Schwimmgruppe für die fortgeschrittenen Krauler. „Luxus pur“, so Fischer. Aber nicht nur im Wasser geht man differenziert vor. So nahm sich Rad-Coach Andreas Adamski auch einmal eine kleine leistungsstarke Gruppe mit auf eine Tour über 100 km mit einem satten fast-30er-Schnitt. „Dies haben wir im letzten Jahr noch nicht gemacht, aber wir haben in diesem Jahr ziemlich starke Radfahrer dabei. Mit denen kann man sowas mal machen.“
Personelle Probleme wirft das differenzierte Training schon auf: „Im letzten Jahr kamen wir mit zehn Trainern und Begleitern aus. Um möglichst vielen gerecht zu werden, musste dieser Stamm auf inzwischen 16 angehoben werden. Ehrlich gesagt, ich bin froh, dass dies ohne großen Qualitätsverlust klappte.“ sagt Rad-Coach Andreas Adamski. Neben den Trainingseinheiten wurden bereits einige gut besuchte Vorträge gehalten. Hier gab es einige erstaunte Gesichter über die aktuellen Lehren u.a. zu den Themen Trainingsplanung, Ernährung, Straßenverkehrsrecht. Abgerundet wurde das Angebot durch einen Radreparatur-Workshop und einem Vortrag eines Physiotherapeuten.

Erfolgrerlebnis vorprogrammiert

Was hat das Rookieprogramm bisher gebracht? „Ich konnte echt nicht Kraulschwimmen und lerne es nun wie ein richtiger Anfänger und es hat letzten Montag so richtig „Klick“ gemacht“, eine Teilnehmer-Stimme aus dem Hallenbad. Zum Abschlusstraining bekamen die Rookies doch ein wenig Gänsehaut, als sie sich an den Beginn des Programms im Dunkeln bei kalten Temperaturen erinnern. „Ich habe mich noch nie so fit gefühlt und ich war noch nie unsportlich“, ein weiterer Satz einer Teilnehmerin.
Im Laufe des Projektes kamen einige Kooperationspartner aus der Wirtschaft und der Gesundheitsvorsorge dazu. „Inzwischen bildet sich ein gutes funktionierendes Netzwerk, auf das wir gut und schnell zurückgreifen können“, lobt Fischer die Zusammenarbeit. „Das ist für uns die größte Motivation, uns an den Beckenrand oder ins Stadion zu stellen oder die Radtouren zu begleiten, wenn erwachsene Menschen, die schon einiges kennengelernt haben, hier wirklich neue Erfolge erleben“, spricht Udo Fischer den Trainern und Begleitern aus der Seele.
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