SPD Goch: "Einen geeigneteren Kandidaten werden wir sicherlich finden"

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Goch: Gocher Wochenblatt |

Die politische Bühne in Goch gehörte dem BürgerForumGoch und Ulrich Knickrehm. Nach der Mitgliederversammlung ging der Richter am Amtsgericht Kleve eindeutig als Sieger der Kandidatenaufstellung der zweitstärksten Fraktion im Gocher Rat hervor. Einstimmig wählten die 45 Mitglieder den 59-Jährigen für die Nachfolge des im September scheidenden Bürgermeister Karl-Heinz Otto (CDU).

Jetzt blicken die Gocher auf die Gocher SPD, die bei der Kommmunalwahl als drittstärkste Kraft nach CDU und BFG bestimmt wurde. Deren Parteivorsitzender Jürgen Meuser stellte klar, dass die Gocher Sozialdemokraten auf alle Fälle einen Kandidaten aufstellen werden: „Und ich meine, dass wir einen geeigneteren Kandidaten aus unseren Reihen präsentieren werden.“

Mindestens zwei Kandidaten kommen in Frage


Mindestens zwei kämen in Frage und seien auch schon gefragt worden. Wer das sein wird, wollte Meuser natürlich nicht verraten: „Beide kommen aus Goch!“ Den Einen aber gebe es ebenfalls noch nicht.
In den kommenden Tagen würde sich zunächst eine Personalfindungskommission aus Fraktion und Vorstand zusammensetzen, um den Kandidatenpool zu befüllen. Mitte April würde sich der Vorstand in seinen Sitzungen auf einen Kandidaten festlegen, den dann, zwei Wochen später, Ende April, die MitgliederVersammlung absegnen müsse.

"Symbiose" aus van Baal und Knickrehm


Eine „Symbiose“ aus den beiden bereits genannten Kandidaten, Heinz van Baal (CDU) und Ulrich Knickrehm (BFG), müsse der oder die von der Gocher SPD favorisierte Bewerber oder Bewerberin für das Amt des Bürgermeisters in Goch sein.
Die Befähigung, eine Verwaltung zu führen, die dem einen zugesprochen werde und das Menschliche des anderen müsse der Kandidat oder auch die Kandidatin der Genossen in sich vereinen: „Ich als Nierswalder hätte den Amtsinhaber gerne auch öfter gesehen, statt sich immer vertreten zu lassen.“

Es müsse mehr kommuniziert werden


Die großen Themen fasst Meuser kurz zusammen: „Transparenz ganz klar. Es muss zwischen der Verwaltung und den Fraktionen mehr kommuniziert werden, vor allem in Wirtschaftsfragen.“ Die marode Finanzsituation der Stadt Goch wird auch in den nächsten Jahren noch ein Thema bleiben und den neuen Bürgermeister beschäftigen.
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