"Weihnachten im Schuhkarton": Geschenke sind schon eingetroffen

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Foto: privat
Hagen: Hagen |

Bei „Weihnachten im Schuhkarton“, der weltweit größten Geschenk-Aktion für Kinder in Not, war schon Bescherung. 1.200 liebevoll gefüllte Päckchen gingen von der Volme aus auf die Reise.

Adressaten waren Mädchen und Jungen in Osteuropa, deren Lebensverhältnisse nicht zulassen, dass sie Weihnachten feiern können wie ihre Altersgenossen in Hagen. In der Regel fehlt es sogar an eigentlich elementaren Gebrauchsgütern wie einer eigenen Zahnbürste und Schulheften oder Kleinigkeiten wie einem Bleistiftanspitzer, weil die Kinder in Slums, sozial schwachen Familien oder skandalös unterfinanzierten Waisenhäusern aufwachsen müssen.
Seit Mitte der 1990er Jahre organisiert das christliche Werk „Geschenke der Hoffnung“ eine besondere Art der Hilfsgüterlieferung. Anke Lambert aus Haspe kann Jahr für Jahr mehr Hagener motivieren, ein Weihnachtspäckchen von der Größe eines Schuhkartons zu schnüren.
„Die Kinder können es oft gar nicht fassen, dass jemand aus Deutschland an sie denkt“, weiß sie dank einiger Besuche in Rumänien oder der Slowakei, Länder, die zwar Mitglieder der Europäischen Union sind, ihren Ärmsten und Schutzlosesten aber fast nichts bieten.
Im September dieses Jahres veröffentlichte die Organisation ihren ersten Aufruf. Die Resonanz in den sieben Annahmestellen im Stadtgebiet war enorm. Allein bei den Lamberts stapelten sich hunderte kleine Kartons. Mitte November traten sie ihren Weg zu den Empfänger an. Zwischenstation war wie immer der Deutschlandsitz von „Geschenke der Hoffnung“ in Berlin. Kurz vor Weihnachten haben zuverlässige Partner in den Empfängerländern die Verteilung übernommen. Der letzte Teil der Geschichte wurde wie immer sorgfältig dokumentiert. Filme auf der Homepage des christlichen Werks zeigen die ganze Bescherung.
„Es hat wieder riesigen Spaß gemacht und wir möchten uns ganz herzlich im Namen der Kinder bei alle Päckchenpackern bedanken“, sagt Anke Lambert. „Schulen, Kindergärten, Gemeinden und viele, viele Privatpersonen haben diesen großen Erfolg möglich gemacht. Danke auch an die Annahmestellen in Hagen, an die fleißigen Helfer und die emsigen Strickbegeisterten, die über das ganze Jahr an Mützen, Handschuhen und Schals gearbeitet haben.“
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