Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrolle zur Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse

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Auch im neuen Jahr setzt die Stadt Hagen ihre Kontrollen im Bereich der Zuwanderung aus Südosteuropa fort. Gestern (11. Januar) haben unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter der Polizei, des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters sowie der Bau- und der Wohnungsaufsicht acht Häuser im Stadtteil Wehringhausen aufgesucht. Ausländer- und einwohnermelderechtlich wurden rund 250 Personen überprüft.

Von elf angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen wurden die Ausweisdokumente eingezogen. In diesen Fällen findet eine Echtheitsüberprüfung statt, und es erfolgt eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme oder Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorliegen. Sofern sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden die Ausweise nach einer kurzen ausländerrechtlichen Beratung wieder ausgehändigt. Darüber hinaus werden 18 Personen abgemeldet, da diese an den überprüften Adressen nicht mehr wohnen. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Missbrauch einzudämmen. Auch mussten wieder Müllproblematiken festgestellt werden. Diese werden der zuständigen Stelle gemeldet.

Seit Ende 2015 wurden 52 Kontrollen durchgeführt und dabei 430 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 11.908 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.079 abgemeldet und 615 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.
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