Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrollen mit Schwerpunkt Aufenthaltsrecht

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Im Rahmen ihrer regelmäßigen Kontrollen haben heute (8. Februar) unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, der Polizei, des Jobcenters und der Wohnungsaufsicht neun Häuser mit insgesamt 277 gemeldeten Personen in verschiedenen Stadtteilen aufgesucht. Ziel war es, insbesondere den melderechtlichen- und ausländerrechtlichen Status der dort untergekommenen Familien zu überprüfen.

Bei 19 Hausbewohnern wurden Ausweisdokumente eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Darüber hinaus werden 17 Personen abgemeldet, da sie an den überprüften Adressen nicht mehr wohnhaft sind. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen. Zudem erfolgten fünf Aufenthaltsermittlungen durch die Polizei.

Vorgefundene Wohnungsmängel und Müllproblematiken werden zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Stellen gemeldet. Die Kontrollen finden in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten statt.
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Kai-Uwe Goldschmidt aus Hagen | 09.02.2017 | 17:15  
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