Glasfaser in Haltern: Innenstadt soll nicht das Loch im Internet-Donut sein

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Das Glasfasernetz in Haltern bereitet der Verwaltung Sorgen.

Das Glasfasernetz in Haltern bereitet der Verwaltung Sorgen: Ausgerechnet in der Innenstadt war, gemessen an der Zahl der unterschriebenen Verträge, die Nachfrage nach dem schnellen Internet zu gering, so dass eine sogenannte "Donut-Lösung" droht - wie bei dem runden Gebäck wäre dann die Mitte ein Loch.

In der letzten Woche der sogenannten Nachfragebündelung bestärkt die Stadt Haltern am See noch einmal ihre Hoffnung auf den Ausbau des Glasfaser-Netzes in der Innenstadt durch die Deutsche Glasfaser. „Eine sog. ‚Donut-Lösung‘ wäre aus gesamtstädtischer Sicht kein erstrebenswerter Zustand: Der Innenstadt sollte die Glasfaser ebenso zur Verfügung stehen wie den umliegenden Ortsteilen! Voraussetzung dazu sind natürlich entsprechende Vertragsunterzeichnungen.“, betont Bürgermeister Bodo Klimpel.

Der Schuldezernent Dirk Meussen ergänzt dazu: „Selbstverständlich haben wir auch entsprechende Verträge für die weiterführenden Schulen sowie für die Grundschulen im Stadtgebiet abgeschlossen. Es wäre hochgradig bedauerlich, wenn insbesondere Gymnasium, Real- und Hauptschule nicht über ein leistungsfähigeres Internet verfügen würden, falls ein Ausbau in der Innenstadt nicht zustande kommt. Die dortigen Möglichkeiten sind aktuell deutlich an ihre Grenzen gekommen!“

Aus Sicht der Stadt Haltern am See stellt das Angebot der Deutschen Glasfaser eine einmalige Chance dar, die Immobilien-Landschaft in der Heimatstadt im Hinblick auf die digitale Kommunikation zukunftsfähig aufzustellen. „Wir können nicht davon ausgehen, dass uns eine solche Möglichkeit in kurz- bis mittelfristiger Sicht noch einmal geboten wird!“, macht die Verwaltungsspitze deutlich.

(Mit Material der Stadt Haltern)
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