Infoabend: Bequem oder psychisch krank - wenn junge Erwachsene nicht ins Leben finden

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Nächtelanges Spielen am PC, vermehrten Alkohol- oder Cannabiskonsum, stark wechselnde Stimmungen, Vernachlässigung von Schule oder Ausbildung, massive Antriebslosigkeit: Häufig sind Eltern rat- und hilflos, wenn junge Erwachsene weder in Beruf noch Schule ankommen.
Haltern am See: Trigon |

Haltern. In den letzten Jahren kommen vermehrt junge Erwachsene auf die Beratungsstellen zu, die ihren Weg ins Leben nicht finden. Auch Eltern beklagen sich zunehmend über die Diskrepanz zwischen rechtlicher Geschäftsfähigkeit und tatsächlicher Hilflosigkeit der Heranwachsenden.

Sie berichten über nächtelanges Spielen ihrer Kinder am PC, vermehrten Alkohol- oder Cannabiskonsum, stark wechselnde Stimmungen, Vernachlässigung von Schule oder Ausbildung, massive Antriebslosigkeit. Häufig sind Eltern rat- und hilflos, wenn junge Erwachsene weder in Beruf noch Schule ankommen. Das häufig geforderte eigenständige Wohnen der jungen Menschen wird von den betroffenen Eltern zwar befürwortet, ein inneres wie äußeres Chaos allerdings zu Recht befürchtet. Hausärzte bitten die Beratungsstellen um Mithilfe, wenn junge Erwachsene nicht mehr zur Arbeit oder zur Schule gehen und immer wieder um die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeits-bescheinigung bitten. In ungünstigen Verläufen fallen diese Menschen für drei Jahre oder länger aus ihrer beruflichen Biographie mit erheblichen Folgen für ihre persönliche Reifung.
Am Donnerstag, 26. November, referieren Marion Schill, Stationsärztin des Gemeinschafts-krankenhauses Herdecke, und Jens Glowka, Psychologischer Leiter der Station um 19.00 Uhr im Trigon, Weseler Str. 131, Haltern am See, über Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung junger Erwachsener.
Die Referenten des Abends, Marion Schill und Jens Glowka arbeiten im Behandlungsbereich Jugendliche und junge Erwachsene in der Herdecker Klinik. Es stehen neben den Referenten die beiden Veranstalter, Sabine Peisert vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreisgesundheitsamtes und Hartmut Giese vom Caritasverband Haltern am See für Fragen bereit. Der Abend wird durchs Jugendamt der Stadt Haltern gefördert, der Eintritt ist frei.
Nähere Infos bei Sabine Peisert: 02364 92597911 und Hartmut Giese 02364 109034
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