Nienstedt wieder nominiert

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Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Bodo Klimpel, Organisator Michael Böhm, Petra Groneberg-Nienstedt, Jörg Rosenberger und Prof. Dr. Thomas Heide. (Foto: Vest. Unternehmenspreis)
Halterner Unternehmen hat Chancen beim Vestischen Unternehmenspreis


Haltern. Zum zweiten Mal ist ein Halterner Unternehmen für den Vestischen Unternehmenspreis nominiert worden. Die Firma Nienstedt hat durchaus Chancen, am 14. März diesen Titel verliehen zu bekommen. Deshalb war Bürgermeister Bodo Klimpel nun in dem international vernetzen Betrieb, um sich mit Vertretern der Hochschule und Jury direkt vor Ort zu informieren.

Geschäftsführerin Petra Groneberg-Nienstedt sowie ihr Kollege Jörg Rosenberger erläuterten die wichtigsten Stationen und Fakten aus dem Betrieb, Bürgermeister Bodo Klimpel drückte seine Freude darüber aus, dass die Firma Nienstedt die Nominierungsurkunde für den Vestischen Unternehmenspreis bekommen hat.
Die mittlerweile 12. Ausgabe des regionalen Projektes wird von Prof. Dr. Thomas Heide als zweitem Projektleiter und seinem studentischen Projektteam der Westfälischen Hochschule wissenschaftlich betreut. Klimpel betonte, dass der Vestische Unternehmenspreis ein ideeller Preis ist. Bei der Abschluss-veranstaltung am 14. März erhält der Gewinner eine Urkunde und eine Skulptur. Im Vordergrund steht dabei vor allem die Anerkennung des besonderen Engagements für die Region in der Öffentlichkeit.
Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, ein paar Sätze zur Firma Nienstedt sagen: Dieses Unternehmen wurde schon im Jahr 1948 gegründet. Ursprünglich war es als Bergbauzulieferer tätig und stellte Maschinen für die Bearbeitung des Grubenholzes her. Später, in den 70er Jahren, wurden die ersten vollautomatischen Sägensysteme für die Tiefkühlfischindustrie entwickelt und gefertigt. Das Produktspektrum wurde ständig erweitert, inzwischen werden zum Beispiel auch Geflügelnuggets mit Nienstedt-Maschinen geschnitten. Der Schwerpunkt liegt in der eigenen Entwicklung sowohl der Maschinen als auch der Prozesssteuerung.
Für diese ständig gewachsene Bedeutung der Ingenieursleistungen war der alte Firmenstandort an der Recklinghäuser Straße nicht ausgerichtet. Die seit 2008 hier in den Gewerbepark „Brinkwiese“ verlagerte Betriebsstätte wurde auf die geänderten Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtet. Alle Tätigkeiten wie Entwicklung, Produktion, Design und Prototypenbau erfolgen hier. Die für die Nahrungsmittelindustrie bestimmten Maschinen und Anlagen gehen in die ganze Welt.
Aus Sicht des Bürgermeisters hat sich das Unternehmen Nienstedt zu einem Hochtechnologieunternehmen entwickelt und die Marktführerschaft für Maschinen für Tiefkühlkost übernommen. Zahlreiche Patente wurden bisher angemeldet. Es bietet ca. 40 Mitarbeitern, die zum Großteil aus Haltern am See kommen, einen qualifizierten Arbeitsplatz. Der Facharbeiternachwuchs wird im Unternehmen selbst ausgebildet. Gleichzeitig strich Bodo Klimpel heraus, wie Firmenchefin Petra Groneberg-Nienstedt über einige Jahre „nebenbei“ gewirkt hat: „Sie haben immer wieder Schüler der neunten und zehnten Klasse der Hauptschule gewissermaßen einen Mathe-Nachhilfekurs erteilt. Das finde ich bemerkenswert und zeigt, dass Sie den Kontakt zur Basis nie verloren haben und so auch stets am Ball geblieben sind, potenzielle Handwerks-Auszubildende heranzuführen. Das macht auch lange nicht jedes Unternehmen.“
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