Kolpingsfamilie: Emmausgang durch Haltern

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Es ist eine biblische Geschichte: Drei Tage nach der Kreuzigung Jesu wanderten zwei seiner Jünger in das einige Kilometer von Jerusalem entfernte Emmaus. Unterwegs schloss sich ihnen ein mysteriöser Fremder an. Um dieser Geschichte zu gedenken, veranstaltet die Kolpingsfamilie seit Jahren den traditionellen Emmausgang.

Der unbekannte Fremde, von dem der Evangelist Lukas berichtet, entpuppt sich später als der wiederauferstandene Christus. Seine Freunde hatten ihn nicht erkannt, weil sie voller Trauer waren. Das konnte man von den Kolpingswanderern nicht behaupten: Bei strahlenden Sonnenschein und sehr kalten Frühlingswetter hatten sie sich freudig auf den Weg gemacht.

Vom Kolpingtreff aus verlief ihr Spaziergang im munteren Gespräch durch die Seestadt. Etappenziele waren dabei die Baustellen der Projekte „Haltern schlägt Wellen“ am Lippspieker, die neu geplante „Unterführung zu den Mühlen“ und die „Neugestaltung des Bahnüberganges an der Stadtmühle“.

Der tradionelle Gang endete für die Pilger in der Marienkirche, wo in Anlehnung an die biblische Osterbotschaft eine kurze Besinnung gehalten wurde. Anschließend kehrten die Spaziergänger in den Kolpingtreff zurück, wo bereits die wohl verdiente Stärkung auf sie wartete.
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