Dr. Hans Amendt geht nach 36 Arbeitsjahren für die Akademie Klausenhof in den Ruhestand

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„Sie habe sich mit ungeheurer Motivation, die viele mitreißen konnte, für den Klausenhof eingesetzt.“ Weihbischof Wilfried Theising (Münster), Vorsitzender des Klausenhofs, umschrieb treffend die Lebensleistung von Dr. Hans Amendt, der mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet wurde.

36 Jahre war Dr. Amendt für die Akademie tätig, davon 25 Jahre als stellvertretender Direktor und vier Jahre als Direktor. Theising betonte, dass es Dr. Amendt in den vielen Jahren “meisterlich verstanden hat, den Klausenhof als Ganzes voranzubringen“, trotz der vielen unterschiedlichen und oft kleinteiligen
Bereiche, in denen das Haus tätig ist. So konnte das Haus auch in schwierigen Zeiten wirtschaftlich erfolgreich sein.

Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium und Bundesvorsitzender der CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft) forderte in seiner Festrede, dass die Weiterbildung mehr Beachtung und zuverlässige Finanzierung erhalten sollte: „Schulen müssen sich ja auch nicht an Ausschreibungen beteiligen, bei denen das billigste Angebot gewinnt“, sagte
er im Hinblick auf die strikte Ausschreibungspolitik für Weiterbildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit.

Dr. Hans Amendt wurde am 23. März 1949 in Bonn geboren, studierte dort Geschichte, Sozialwissenschaften sowie Sport und promovierte 1975. Nach dreijährigem Entwicklungsdienst in Marokko wurde Amendt 1979 hauptamtlicher pädagogischer Mitarbeiter der Akademie Klausenhof. Von 1981 bis 1987 war er Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, von 1987 bis 2000 Abteilungsleiter für den Bereich der beruflichen Qualifizierung bzw. ab 2000 Geschäftsbereichsleiter für Lehrgänge und Kurse sowie Fachbereichsleiter für den Bereich
Qualifizierung.

1990 wurde er stellvertretender Direktor und 2011 Direktor und Geschäftsführer.
In seiner Laufbahn hat sich Dr. Hans Amendt vor allem für die Integration von Arbeitslosen und Benachteiligten engagiert. So hat er in diesem Bereich zahlreiche Ideen, Konzepte und Lehrgänge entwickelt sowie Projekte verantwortlich durchgeführt. In seiner Amtszeit als Direktor hat er in den letzten Jahren ebenfalls die bauliche Modernisierung der Akademie vorangetrieben.
Amendt forderte als ein Fazit seiner Amtszeit eine deutlich höhere Investition in die Weiterbildung aber dafür weniger Bürokratie und „Projektitis“.
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