Holzhandwerk mit Tradition - 135 Jahre Tischlerei Hardacker

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Das Hardacker-Team v.l.n.r: Derk Mölleken, Malte Schulte-Marxloh, Harald Hardacker, Björn Önning, Helga Schlüß, Jens Krusdick, Stefan Schmellekamp, Marvin Gardemann, Andreas Hardacker, Aaron Hardacker, Heike Hardacker, Torsten Boschkamp
Ob Möbel, Küchen oder Einbauten, Innenausbau, Dachstuhl oder Bestattung – die Tischlerei Hardacker, gegründet 1882, steht für individuelle Holzgestaltung. In fünfter Generation dreht sich beim Brüner Familienbetrieb alles um den Werkstoff Holz. Und der Nachwuchs wächst heran.

Vor 20 Jahren übernahm Andreas Hardacker das Geschäft von seinem Vater Harald. Sein fünfjähriger Sohn Aaron soll einmal in seine Fußstapfen treten. „Seine älteren Geschwister haben sich anders orientiert“, sagt Andreas Hardacker. „Aber Aaron ist bereits jetzt sehr interessiert.“ Der Chef ist Tischler- und Zimmerermeister. Schon immer legte die Familie Wert auf Qualität. Seit 1910 wurden stets Lehrlinge ausgebildet – bis auf eine Zeit in den 60ern, in der die Tischlerei keine Azubis bekam, weil ein Beruf im Elektrobereich beliebter war.

„Wir haben zum Neuen Jahr noch Grüße eines Mitarbeiters bekommen, der 1955 eine Ausbildung bei uns gemacht hat“, sagt der Senior-Chef gerührt. Im Betrieb sind heute acht Mitarbeiter beschäftigt: vier Gesellen, drei Azubis und eine Bürokraft. Wie in einem Familienbetrieb üblich, arbeitet zudem Inhabergattin Heike mit, ebenso wie es Mutter Elisabeth Hardacker tat.

Bei aller Tradition hat der Betrieb immer auch den technischen Fortschritt im Blick. Hat es mal mit handgeführten Werkzeugen in einer kleinen Werkstatt angefangen, so stehen heute eine CNC-Fräse und eine Kantenanleimmaschine in der Halle, mit der Kanten in Nullfugen-Technik möglich sind. „Wir haben uns kontinuierlich fortentwickelt“, sagt Andreas Hardacker. „Seit vielen Jahren sind wir zum Beispiel Teil einer Handwerker-Kooperation.“

Gemeinsam mit Meisterbetrieben der Gewerke Sanitär, Fliesen- und Malerarbeiten sowie Elektro aus Brünen, Marienthal und Bocholt werden vor allem Bad-Umbauten abgewickelt. „Wir arbeiten Hand in Hand“, beschreibt er die Zusammenarbeit. „So können wir Projekte zügig umsetzen und die Kunden haben nur einen Ansprechpartner, der die Arbeiten aller Gewerke koordiniert, ähnlich wie es ein Architekt handhabt.“
Ob Kooperations-Auftrag oder eigenes Projekt: Am Anfang der Arbeit steht die individuelle Beratung. Vorschläge zur Umsetzung werden konkret visualisiert und die Umsetzung erfolgt von qualifizierten Facharbeitern.
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