Teddybären schicken Lebensmittel und Rollstühle an Flüchtlinge nach Bosnien und Herzegowina

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Die Verlademannschaft v.l. Manfred Böing,Niklas Lemper, Günter Bauer, Uwe Kuran, Rolf Wiemers, Amir, Jürgen Kuran, Rasmus Zakel, Charlotte Quick, Martin Rabeneck ober reihe v.l. Daniel Puckart und Detlef Böing
 
Charlotte Quick und Günter Bauer prüfen noch einmal die Rollstühle, Rollatoren und Gehilfen auf Funktion vor dem verladen
Teddybären schicken Lebensmittel und Rollstühle an Flüchtlinge nach Bosnien und Herzegowina
Der mittlerweile 73. Hilfstransport der Teddybärenmannschaft um den Vorsitzenden Jürgen Kuran wurde diese Woche von den Teddybären losgeschickt.
Die Arbeit mit Flüchtlingen hat auch in Deutschland einen anderen Stellenwert bekommen. Viel bewusster sind die Probleme aus den Krisengebieten dieser Welt in den Fokus unserer Mitmenschen gerückt. Die Zusammenleben verschiedener Kulturen, unterschiedliche Lebensentwürfe und letztlich der reine Kampf um das Überleben, haben die Sinne für Menschen und deren Probleme bei uns hier in Deutschland geschärft.
Viele Flüchtlinge, die versucht haben auf der Balkanroute in die EU zu gelangen, sind auch in Bosnien und Herzegowina gestrandet. Die sozialen Einrichtungen in Bosnien können die Not dieser Menschen nicht ohne Hilfe von außen auffangen. Aus diesem Grund haben die Teddybären einen Transport zusammengestellt, der mit dem Schwerpunkt „Grundnahrungsmittel“ beladen wurde. Insgesamt konnten die Teddybären 13 Tonnen Lebensmittel zusammentragen und auf den Weg bringen. Für Hygieneartikel und Waschpulver sowie Nahrungsmittel für Säuglinge wurden ebenfalls beigefügt, da diese dort immer benötigt werden. Vereinsvorsitzender Jürgen Kuran setzte bei der Verteilung der Spenden vor Ort wieder einmal auf die Einrichtungen der Kirche in Bosnien. In Zusammenarbeit mit den Franziskanern und deren Hilfsorganisation „St. Antoniusbrot“, wurde eine gerechte Verteilung an Bedürftige sichergestellt.
„Bei uns kommt die Hilfe zu 100 % an, wir haben keinen Verwaltungsapparat der Spendengelder verschlingt. Alle Arbeiten werden ehrenamtlich erledigt. Die gerechte Verteilung an die Bedürftigen haben wir über Jahre dort mit vertrauenswürdigen Organisationen sicherstellen können. Dies ist ein großer Vorteil unseres Vereines und es gibt allen ehrenamtlichen Helfern das sichere Gefühl, dass die Spenden beim richtigen ankommen. Dies waren in den letzten Jahren vor allem behinderte Menschen, die sich solche Dinge wie einen Rollstuhl niemals selbst hätten leisten können.“ so Jürgen Kuran.
Für die Menschen mit Behinderungen konnten nämlich auch wieder Rollstühle, Rollatoren, Krücken und andere Hilfsmittel verpackt werden. Lademeister Manfred Böing hatte keine Probleme über 700 gepackte Bananen Kartons zu verstauen und auch nur den geringsten Stauraum zu nutzen. Für die Kleinen wurden auch Kinderspielzeug, Roller und Fahrräder aufgeladen.
Die Damen aus Bislich von der Gemeinschaft „Helft helfen“ haben wieder 300 Bekleidungskartons packen und ebenfalls für den Hilfstransport bereitgestellt.
Rolf Wiemers, der Textilexperte der Teddybären, stellte dabei fest, dass die gespendeten Bekleidungsgegenstände eine gute bis sehr gute Qualität haben. Auch die Hamminkelner Tafel konnte wieder leere Kartons zur Verfügung stellen. Ohne diese speziellen Kartons würde die Sammlung und Lagerung nicht so reibungslos laufen.
Ein herzliches Dankeschön geht daher an alle Helfer und Spender, die den 73. Hilfstransport der Teddybären ermöglicht haben.
Ansprechpartner für Spendengüter ist Herr Manfred Böing Tel. 01773401178.
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