Bewegtes "Mühlenviertel"

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Udo Altenfeld, Sprecher vom Mühlenviertel
 
Walter Ollenik, Fachbereichsleiter Kultur und Weiterbildung

Schöner, gemütlicher, grüner: So soll nach Vorstellungen von Akteuren des Mühlenviertels der als „Obere Heggerstraße“ immer noch besser bekannte Bereich der Hattinger Fußgängerzone werden.

Wie das in die Tat umgesetzt werden könnte, dazu trafen sich jetzt Vertreter der dortigen Interessengemeinschaft in der Ideenschmiede nicht nur mit den Gastgebern, sondern auch mit Walter Ollenik, Fachbereichsleiter Kultur bei der Stadt Hattingen, deren oberster Denkmalschützer und gleichzeitig auch Förderer und Befürworter von Kunst im öffentlichen Raum, sowie Georg Hartmann, Geschäftsführer von Hattingen Marketing.
Einig waren sich alle knapp ein Dutzend Anwesenden, dass der Schwung aus dem erfolgreichen Maifest mitgenommen und daher mit weiteren Aktionen und Veränderungen nicht allzu lange gewartet werden solle. Hier stellte Georg Hartmann Unterstützung von Hattingen Marketing in Aussicht – beispielsweise für den Herbstmarkt.
Auf Mühlenviertel-Sprecher Udo Altenfeld wartet also demnächst viel Arbeit, wie er selbst sagte: „Zunächst einmal wollen wir vom Mühlenviertel aus einen Verein gründen, das macht uns beispielsweise auch die Sponsorensuche leichter. Denn die brauchen wir auch, wenn hier etwas geschehen soll an unserem Eingangsbereich zur Innenstadt.“
Auch darüber soll gesprochen werden: Was wollen die Menschen haben, die im Mühlenviertel wohnen und arbeiten? Daher sollen beim nächsten Treffen im Juni nach Vorstellungen der beiden städtischen Vertreter interessierte Bürger, die Gewerbetreibenden und die Immobilienbesitzer eingeladen werden.
Udo Altenfeld: „Wir wollen im Mühlenviertel erst die Menschen überzeugen, dass hier etwas geschehen muss, dadurch Identität schaffen, damit sich hier eine Art Heimatgedanke festsetzt.“
Aus dem ersten Gespräch heraus wurden dazu zwei „Symbole“ angedacht: Durch einen dort aufgetretenen Künstler während des Maifests entstand die Idee einer „schnellen Bühne“, eines Ortes also, der mit ganz wenig Aufwand zu einer Bühne während künftiger Veranstaltungen in diesem Bereich werden könne, so eine Art Pavillon. Hier hoffen alle Beteiligten auf Vorschläge und Hilfe der Ideenschmiede.
Im Hinblick auf mögliche entstehenden Kosten machte Walter Ollenik allerdings sofort klar: „Von der Stadt kann ich aber keine finanzielle Hilfe versprechen.“
Ein anderer Vorschlag bezog sich auf ein etwa bereits von der Oststraße aus sichtbares Kunstwerk. „Das könnte ein Tor zur ehemaligen Henrichshütte darstellen“, war Kunstfreund Walter Ollenik sofort Feuer und Flamme, „oder eine Verbindung zur Mühle. Für Kunst im öffentlichen Raum bin ich immer zu haben. Außerdem sorgt es immer für Gesprächsstoff. Das Kunstwerk könnte sowohl den Eingangsbereich zur Innenstadt als auch deren Schlusspunkt markieren. Aber da müssen wir einfach noch Ideen sammeln.“
Udo Altenfeld brachte die erste Idee eines Windspiels wieder ins Gespräch: „Die Kosten sind bei so etwas sicher nicht hoch.“
Und der Sprecher des Mühlenviertels ergänzte: „Wenn in unserem Bereich etwas geschieht, ist das nicht nur gut für uns, sondern für die gesamte Innenstadt und damit auch für Hattingen.“
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1 Kommentar
Roland Römer aus Hattingen | 14.05.2013 | 18:36  
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