Strom statt Sprit

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Wenn Andreas Morek mit seiner amerikanischen Sportlimousine des Herstellers Tesla unterwegs ist, zieht er viele Blicke auf sich. Daran hat sich der Hattinger inzwischen gewöhnt.
 
Statt vieler verschiedener Schalter, Hebel und Knöpfe gibt es in Andreas Moreks Elektro-Wagen einen modernen Boardcomputer über den sich alles steuern lässt.
Wenn Andreas Morek mit seiner Sportlimousine des amerikanischen Herstellers Tesla durch Hattingen fährt, erntet er häufig erstaunte Blicke. Kein Wunder, schließlich ist das Tesla Model S ein Fahrzeug, das man nicht tagtäglich sieht. Das Besondere an der Limousine der Oberklasse mit 421 Pferdestärken ist der elektrische Antrieb.
„Ein Elektro-Fahrzeug bietet sehr viele Vorteile“, so der Hattinger, dessen vorherigen Autos Benziner oder Diesel waren. „Natürlich spielt auch die geringere Umweltbelastung eine Rolle, für mich viel entscheidender ist aber der Komfort und selbstverständlich der Kostenfaktor.“ Denn während andere alle paar hundert Kilometer zur Tankstelle fahren und sich über die Spritpreise ärgern, schließt Andreas Morek seinen Wagen einfach an eine der Ladestationen an seinem Geschäft oder in seiner heimischen Garage an. „Häufig werde ich gefragt, was ich mache, wenn die Batterie langsam leer gefahren ist“, berichtet Andreas Morek. „Darauf antworte ich immer: Was machst du eigentlich, wenn du deinen Tank fast leer gefahren hast?“

Mit einer voll geladenen Batterie hat seine Sportlimousine eine Reichweite von 400 Kilometern. Kommt es mal dazu, dass er längere Strecken zurücklegen muss, kann er sich auf den Boardcomputer verlassen, der nicht nur alle Ladestationen von Tesla, sondern auch alle bereits angefahrenen weiteren Ladestationen gespeichert hat. „Um die Batterie vollständig zu laden muss mein Wagen für mehrere Stunden an den Strom“, sagt der 50-Jährige, der betont, dass man sich vom Zeitfaktor dennoch nicht abschrecken lassen soll. „Bei längeren Strecken rechnet mir der Boardcomputer aus, wie es am sinnvollsten ist zu fahren, das führt alle paar Stunden zu 30-minütigen Ladepausen.“

Vor einem Jahr schaffte sich der 50-Jährige das Model S von Tesla an und bereut diese Entscheidung bis heute keineswegs. 44.000 Kilometer habe er bereits zurück gelegt, längere Urlaubsstrecken, regelmäßige Dienstfahrten nach Düsseldorf oder aber auch kurze Wege innerhalb Hattingens – das Auto eigne sich für alles und biete dabei einen hohen Komfort. „Es handelt sich um einen geräumigen Fünfsitzer mit insgesamt 790 Liter Kofferraumvolumen“, informiert der Inhaber von Mode Morek. „Der Motor ist so groß wie eine Wassermelone und die Batterie ist im Fahrzeugboden untergebracht, somit habe ich auch vorne im Motorraum noch viel Stauplatz.“
Darüber hinaus sei er von der Technik fasziniert: Statt zahlreicher Schalter, Hebel, und Knöpfe dominiert ein moderner Boardcomputer mit Touch-Funktion, über den sich alles steuern lässt. Erinnerungsfunktionen, automatische Updates, die automatische Synchronisierung mit dem Smartphone und vieles mehr sind zusätliche Kleinigkeiten, die der Auto-Fan nicht mehr missen möchte.

„Ich konnte mich schon immer für Autos begeistern, mein erster Wagen war ein Scirocco. Generell habe Ich wirklich schon viele Modelle gefahren, momentan kann ich mir aber nicht vorstellen wieder auf einen Benziner umzusteigen“, ist sich Morek ziemlich sicher.
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1 Kommentar
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Bernd Hoose aus Bochum | 29.10.2015 | 10:59  
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