Holthausen ist kein Dorf?

In Hattingen wurden Häuser mit Wohnungen dringend gebraucht. Also baute man in den 1970ern Jahren aus dem idyllischen Dorf Holthausen den späteren Stadtteil von Hattingen. Es wurde die stärkste Neubausiedlung, welche bald ältere Stadtteile einholte.
Was man aber nicht baute waren ein Kirche, eine Apotheke auch keine Arztpraxis. Lange blieb es bei einem Geschäftsbetrieb. Dem wurde erst vor etwa 10 Jahren ein zweiter gegenüber gestellt. Ein Dorfplatz wurde errichtet. Für ein Geschäftshaus aber fand sich kein Investor. 
Erst jetzt meldete sich Lidl wieder. Hatte man beim Neubau auf Fläche  für das Geschäftshaus verzichtet. Aber nun will das Unternehmen erweitern, für Obst und Gemüse. Dafür will man jetzt das Grundstück, auf welches man beim Neubau verzichtet hatte. Und da bis heute niemand bauen will, möchte Lidl nun weiterbauen. Für das Geschäftshaus findet sich immer noch kein Geldgeber.
Das rief nun den örtlichen Ratsvertreter auf den Plan. Er befürchtet, dass Holthausen ohne Apotheke und Arztpraxis ein Dorf bleibt. Die Stadtverwaltung sollte mehr Anstrengungen unternehmen um den Zustand zu ändern.
Steht weiter im Raum, ob Holthausen ohne Apotheke weiter ein Dorf bleibt? Aber es muss auch ein mutiger Geschäftsmann her.

Autor:

Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen

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