Klinik Blankenstein: Millioneninvestitionen für den Umbau der Stationen

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Prof. Dr. Andre-Michael Beer, Chefarzt der Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, im Gespräch mit den Patienten Peter Rexhäuser und Klaus Heinemann. Sie bewohnen derzeit ein Zimmer auf der neuen Station 2, die ein modernes Gesicht bekommen hat und neben der medizinischen Therapie und Pflege vor allem Wohlfühlatmosphäre vermitteln möchte. Fotos (2): Pielorz
Hattingen: klinik blankenstein |

Das Katholische Klinikum Blankenstein gehört mit vier weiteren Einrichtungen zum Gesamtkomplex der Katholischen Kliniken Bochum. In Blankenstein gibt es zur Zeit 174 Betten und 200 Mitarbeiter. In wenigen Jahren wird das Krankenhaus rund 145 Betten vorhalten. Dann werden alle Stationen modernisiert sein, es wird Zweibettzimmer geben und das alles vor dem Hintergrund einer Investition am Standort Blankenstein von über vier Millionen Euro.

Die Station 2 mit 29 Betten ist jetzt in Betrieb gegangen. Schwerpunkte sind dort die überregional bedeutende Naturheilkunde und die Schmerztherapie. Patienten, die einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus vor sich haben, chronisch Kranke mit teilweise schwerem Krankheitsbild, die mehr Ruhe benötigen, aber auch Privatpatienten werden hier stationär betreut.
„Wir haben 56 Betten in der Naturheilkunde und können einen Teil der Patienten nun in den neuen Zimmern unterbringen“, erläutert Chefarzt Prof. Andre-Michael Beer. Die Zimmer verfügen alle über eine eigene Nasszelle und auch Farbe kehrt langsam in die Krankenhauszimmer ein. Moderne Bilder, Naturaufnahmen, grüne und orangefarbene Sitzgelegenheiten sollen den Patienten wegführen von der typischen „Krankenhausatmosphäre“. „Wir haben auch oft Patienten, die schon viele schulmedizinische Therapien hinter sich gebracht haben. Für sie ist es besonders wichtig, sich wohlzufühlen.“

Wichtig: Wohlatmosphäre für Patienten

Das sieht auch Dr. Dirk Neveling so. Er ist Chefarzt der Anästhesie und der Schmerzambulanz. „Wir haben etwa 1000 Schmerzpatienten pro Quartal, die meisten von ihnen leiden seit mehr als sechs Monaten unter den Schmerzen. Ein Schwerpunkt sind vor allem chronische Rückenschmerzen. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz gewählt und ein individueller Therapieplan erarbeitet.“
Wie Franz-Rainer Kellerhoff, Geschäftsführer der Katholischen Klinikums Bochum, betont, wolle man nicht nur in Medizin und Pflege investieren, sondern eben auch in die Optik des Hauses. „Wir werden bereits im nächsten Jahr mit dem Umbau der nächsten Station beginnen. Außerdem erhält die Intensiveinheit in naher Zukunft eine Spezialausrichtung auf Brustschmerz. Das ist vor allem für Patienten mit Herzbeschwerden nötig. Eng ist auch die Verzahnung der Klinik mit unseren anderen vier Häusern. Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen, insbesondere auch zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde, wird in der modernen Medizin immer wichtiger.“Die Investitionen für die Klinik im Grünen schaffen eine Perspektive für die Zukunft.
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