Naturwissenschaften mal anders - ein Duftballon aus Heckers Hexenküche

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"Hmm.., warum riecht der Luftballon den plötzlich so gut?" Joachim Hecker wusste auch auf diese Frage die Antwort.

Mit Joachim Hecker macht Naturwissenschaft Spaß - egal ob Erstklässler oder Seniorin. Am Montag war aus dem WDR bekannte, gebürtige Mainzer mit seiner Hexenküche zu Gast in der Sundwiger Freiherr-vom-Stein-Grundschule und begeisterte die Schüler mit seiner amüsanten Art der Naturwissenschaften.

„Was passiert mit einem Styroporschwein, das für eine halbe Stunde im Dampfkochtopf gart?“, „Warum hören sich Stimmen auf einem Telefon-Anrufbeantworter immer so komisch an?“ oder „Wie wird aus einem Luftballon ein Duftballon?“ - All diese Fragen beantwortete der Wissenschaftsredakteur des Westdeutschen Rundfunks einleuchtend, anschaulich und vor allem amüsant.
Da wird auf der Bühne auch schon mal ein Joghurtbecher im Nu mit Hilfe einer Heißluftpistole auf Scheibendicke geschrumpft oder eine Gummiente schwimmt kopfüber in einem Wasserbecher. Endgültig kein Halten gibt es für die Erst- und Zweitklässler, als alle zusammen mitten im Frühling „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ anstimmen und Joachim Hecker passend dazu eimerweise „echten“ Kunstschnee aus kleinen Kunststoffkügelchen produziert und diesen anschließend auch noch an die Kinder verteilt.

Heckers Hexenküche

Der Besuch von „Heckers Hexenküche“ an der Freiherr-vom-Stein-Grundschule wurde erst ermöglichst durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins und stellte einen Höhepunkt der „naturwissenschaftlichen Wochen“ an der Sundwiger Schule da.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die „Miniphänomenta“, die nach 2007 zum zweiten Mal an der Schule Station macht und noch bis zum 28. Mai in den Räumen der ehemaligen Schulbücherei untergebracht ist.
An rund 25 verschiedenen Stationen der Mitmachausstellung, die vom Märkischen Arbeitgeberverband zur Verfügung gestellt wurde, können die Grundschüler zwei Wochen lang spielerisch naturwissenschaftliche und technische Phänomene entdecken.
Am Donnerstag, 23. Mai, sind dann auch Eltern, Großeltern und Geschwister herzlich dazu eingeladen, beim großen Präsentationstag von 15.30 bis 18 Uhr vorbeizukommen und sich die erstaunlichen Phänomene von den Nachwuchsforschern erklären zu lassen.
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