Infoveranstaltung im Iserlohner Rathaus zum Sozialbericht mit dem Schwerpunkt Armut gut besucht

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Kai Maibaum (li.) und Michael Vucinaj haben im Iserlohner Rathaus der Öffentlichkeit das weitere Vorgehen in Bezug auf den Sozialbericht mit dem Schwerpunkt Armut präsentiert.

Nach Analyse des Sozialberichts mit dem Schwerpunkt Armut und der Entwicklung sowie der aktuellen Armutssituation in der Stadt Iserlohn hatten die Projektleitung bestehend aus Kai Maubaum und Michael Vucinaj sowie Koordinator Günter Meyer zu einer Infoveranstaltung ins Rathaus eingeladen, um der Öffentlichkeit Ergebnisse zu präsentieren. Kirchengemeinden, Vereine, Verbände, Beiräte sollen mit einbezogen werden.

Gut besucht war die Veranstaltung. Interessiert waren Vertreter aus Politik und Büger vor allem daran, wie es nach dem Sozialbericht weitergeht.
Vier thematische Arbeitsgruppen sollen entstehen zu den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit. Bei der Präsentation wurde deutlich, dass zwar Armut in der Waldstadt nicht vergleichbar hoch sei wie in Ruhrgebietsstädten, das Phänomen aber dennoch in unterschiedlicher Ausprägung verstärkt im Bereich Zentrum am Zentrumsrand existiere.
„Auf verschiedenen Ebenen gibt es schon viel an Hilfen, Absprachen, Kooperationen auf verschiedenen Ebenen“, so Kai Maubaum. Wichtig sei nun, die Vernetzung untereinander noch weiter auszubauen. Der Begriff Datensammlung fiel ebenfalls in Bezug auf Befragungen in Kindertagesstätten als Aufgabe der internen Arbeitsgruppe. Weiter soll die Entwicklung eines Lebensphasenmodells zur weiteren Bearbeitung helfen. Zu den externen Arbeitsgruppen zählen Wohlfahrtsverbände, Jobcenter, Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften und die Stadtwerke Iserlohn. Noch mit ins Boot geholt werden sollen die Bundesanstalt für Arbeit, Berufsgenossenschaften sowie die Wirtschaftsförderung; erste Gespräche darüber habe es bereits gegeben.
Zwei Arbeitstreffen des externen Beirats haben stattgefunden in diesem Jahr. Bis Ende des Jahres sollen die „Arbeiten“ der Arbeitsgruppen laufen. Die Tabellen des Lebensmodells sollen in den Einrichtungen ausgefüllt, ein Hilfeatlas erstellt werden und der Sozialbericht fortgeschrieben werden. Als klare Ziele definiert werden: die Armut in Iserlohn zu senken, diejenigen, die bedroht und betroffen sind von Armut präventiv zu unterstützen , mit Akteuren der Organisationen, die helfen, Armut zu vermeiden, optimal zusammenzuarbeiten und ein Web-Portal aufzubauen. Michael Vucinaj: „die Angebote zur Vermeidung und Unterstützung im Kontext von Armut Bürgern bekannt zu machen.“
Im August geht es weiter, dann trifft sich der externe Beirat.
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