Hilfsbereites Herdecke

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Herdecke: Martin-Luther-Haus | Das Wort Willkommenskultur wird oft bemüht, Herdecke meint es ernst damit! Seit einem ersten Aufruf im November 2014 haben Ehrenamtskoordinator Dr. Manfred Spaude bereits zahlreiche Hilfsangebote für Flüchtlinge erreicht. Mit etwa 80 Vertretern von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen und Vereinen sowie vielen Privatpersonen trat man im Ender Gemeindehaus in konkretere Planungen ein.
Derzeit leben 115 Flüchtlinge aus 23 unterschiedlichen Nationen in Herdecke. Tendenz: steigend. „Zwei bis drei Tage vor Eintreffen erhalten wir eine Mitteilung darüber, wie viele Menschen kommen, welche Nationalität sie haben und ob es sich um Familien oder Einzelpersonen handelt“, erläutert Kerstin Jakob, Leiterin des Sozialamtes. Gemeinden werden die Flüchtlinge nach einer festgelegten Quote, die sich aus der Einwohnerzahl und der Fläche errechnet, zugewiesen. „Aufgrund der stetig steigenden Zahl an Asylbewerbern sind wir froh, in Kürze die ersten Menschen in den hergerichteten Räumen des ehemaligen HoT Mittendrin am Berge unterbringen zu können“, so Kerstin Jakob.
„Ganz wichtig ist für mich und meinen Mann, Freunde und Bekannte zu finden, um damit auch die deutsche Sprache noch besser erlernen zu können“, sagte eine Asylbewerberin aus Afghanistan, die am Gedankenaustausch im Martin-Luther-Haus teilnahm. Mehr als 50 Herdecker fanden sich bereit, eine Patenschaft zu übernehmen.
Weitere Informationen hat der Ehreanamtskoordinator unter Tel. 02330-611 272 oder Mail info@ehrenamt-herdecke.de
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