Gemeinsam mobil: Neues Projekt für ältere Menschen

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Herne: Sportjugendhaus |

Viele Menschen bewegen sich zu wenig und ältere sowieso. Die Förderung der Alltags-Mobilität hat sich der Landessportbund mit dem Förderprogramm „Bewegt älter werden in NRW“ auf seine Fahnen geschrieben. Herne hat die Anregung aufgegriffen.



„Wir haben uns gefragt, was wir bei uns Besonderes tun können“, sagt Dr. Klaus Balster, 2. Vorsitzender des Stadtsporbundes. Ein Konzept zur Förderung der Altersmobilität war schnell gefunden und auch bald den Sportvereinen der Stadt auf einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
„Nicht ohne Resonanz“, freut sich Balster. Der Baukauer Turnclub (BTC) der größte Verein der Stadt, hat die Idee als erster aufgegriffen und ein Pilotprojekt auf die Beine gestellt.
So geht es schon morgen, am 31. Oktober, los mit der Bewegung für Ältere. „
Unter dem Motto ‚Gemeinsam mobil‘ laden wir von 10 bis 11 Uhr alle Seniorinnen und Senioren zu einem Spaziergang durch den Strünkeder Schlosspark ein“, sagt BTC-Vorsitzende Petra Hermann-Kopp. Treffpunkt ist das Sportjugendhaus am
Westring 263. „Zu einem Spaziergang wohlgemerkt“, bekräftigt Petra Thiele, beim BTC für die Belange der Älteren zuständig. Es gehe schließlich um das ‚sich bewegen‘ und nicht um Sport, wohinter oft der Leistungsgedanke stehe. Gesunde Bewegung, gemeinsam mit anderen ins Gespräch kommen, darauf komme es an. Und selbstverständlich, das betonen beide BTC-Frauen, müsse niemand Mitglied im Verein werden. Das Kommunikative steht im Mittelpunkt, was nach Ende des Spaziergangs bei einem dampfenden Kaffee im Sportjugendhaus weiter gepflegt werden kann. Dort wird auch ein „Ideenbuch“ ausliegen, wo – wer möchte – Anregungen für weitere Aktivitäten hinterlassen kann. „Unser Angebot ist übrigens auch für Senioren geeignet, die auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind“, betont Petra Thiele. Erst einmal bis zum 19. Dezember findet die Veranstaltung immer donnerstags statt. Im neuen Jahr geht es dann weiter. Bei schlechtem Wetter findet im Sportjugendhaus ein Alternativprogramm statt, zum Beispiel mit Gedächtnistraining oder Sitztanz.
„Einfach vorbeikommen“, rät Petra Thiele, die auch gerne weitergehende Fragen beantwortet (Tel.: 02323/
91 94 21). Eine Verpflichtung geht niemand ein, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Werbung für das Angebt hat der BTC in den letzten Wochen mehrfach gemacht. Die Vereinsjugend hat Flyer verteilt, vor Geschäften und Kirchen wurden Menschen gezielt angesprochen.
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