Herner Ärztin mit Forschungspreis ausgezeichnet

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Isabel von Auenmüller, Assistenzärztin der Kardiologie und Angiologie des Marienhospitals. (Foto: Marienhospital)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hat Isabel von Auenmüller, Assistenzärztin der Medizinischen Klinik II – Kardiologie und Angiologie des Marienhospitals, mit einem Forschungspreis ausgezeichnet. Ihr Beitrag beim Sven-Effert-Posterpreis wurde mit dem dritten Platz und 1500 Euro prämiert.

Mit ihrem Beitrag stellte sie Ergebnisse vor, die sie im Rahmen ihrer Doktorarbeit erforschte, berichtet die Herner Assistenzärztin. „Im Grunde genommen geht es darum, dass bei Patienten, die außerhalb der Klinik reanimiert werden mussten, bei Krankenhausaufnahme Blut abgenommen wird. Wir haben untersucht, ob mit Hilfe der Werte der Blutgasanalyse die Prognose der Patienten nach einer Wiederbelebung, die außerhalb des Krankenhauses stattgefunden hat, abgeschätzt werden kann.“

Im Rahmen ihrer Forschung fand die Kardiologin einen Zusammenhang zwischen den Blutwerten und den Überlebensraten der Patienten. Diese könnten in ihren Augen dazu genutzt werden, eine erste Einschätzung der Prognose vorzunehmen. Ob die Parameter tatsächlich zur Prognoseeinschätzung verwendet werden könnten, müsse aber noch weiter erforscht werden, sagt sie. Auenmüller behandelte das Thema „Das Überleben nach außerklinischer Reanimation – Kann die arterielle Blutgasanalyse bei der Prognoseanfertigung betroffener Patienten helfen?“

Quelle: Marienhospital
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