Berufsfeuerwehr Herne: CDU-Fraktion nimmt Verwaltung in die Pflicht

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"Wer jeden Tag sein Leben zum Wohle der Menschen in unserer Stadt aufs Spiel setzt, kann so nicht behandelt werden."
Mit diesen Worten hat der CDU-Fraktionsvorsitzende, Markus Schlüter, auf die Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Berufsfeuerwehr Herne und der Stadtverwaltung reagiert. "Die Männer und Frauen der Feuerwehr leisten ungemein viel, um die Menschen unserer Stadt zu schützen. Sie jetzt mit ihrer Forderung einer gerechten Vergütung von 300 000 Überstunden im Regen stehen zu lassen, ist ein Unding", so Schlüter weiter.
Die CDU-Fraktion teilt die Wut der Feuerwehrleute aus Herne und anderen Städten. Denn auch wenn die Rechtslage mehr als kompliziert ist, gibt es eine Tatsache, die sich nicht wegdiskutieren lässt. Die betroffenen Frauen und Männer haben über Jahre hinweg 54 Wochenstunden gearbeitet, also deutlich mehr als die europaweit festgelegten 48 Stunden.
Markus Schlüter: "Wen wundert es da, dass die Lebensretter vor Gericht ziehen und um ihr Recht auf Anerkennung von Hunderten von Überstunden kämpfen. Natürlich ist eine gerechte Vergütung von 300 000 Überstunden kein Pappenstiel, allerdings haben bereits einige Städte (wie zum Beispiel Herten oder Haltern) bewiesen, dass eine Einigung zwischen Verwaltung und Feuerwehrleuten machbar ist. In dieser Angelegenheit muss die Verwaltung sich jetzt dringend auf den Hosenboden setzen und den Betroffenen zu ihrem Recht verhelfen."
Bisher haben gerade mal vier Feuerwehrleute aus Herne vor Gericht Aussicht auf einen kleinen Erfolg ihrer Klage - nämlich zumindest einen finanziellen Ausgleich ihrer Überstunden für das Jahr 2006.
"Dies kann so nicht stehen bleiben," betont Markus Schlüter.
Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass es in diese Angelegenheit eine Anerkennung für die geleistete Arbeit aller Feuerwehrleute in Herne geben muss.
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