In Herne surft man schneller

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Stadtdirektor Dr. Hans Werner Klee (links) und Frank Neiling von der Telekom unterzeichnen im Herner Rathaus die Absichtserklärung für den Breitbandausbau. Foto: Detlef Erler
Herne: Rathaus |

Alle Internet-Nutzer unserer Stadt können sich freuen. Denn die Telekom baut die Breitbandversorgung aus.

Die Absichtserklärung wurde nun im Rathaus unterzeichnet. Damit können die Nutzer in Zukunft deutlich schneller durch die digitalen Welten surfen. „Es wird für alle besser“, verspricht Frank Neiling, der kommunale Ansprechpartner der Telekom.

„Für die Stadtentwicklung ist die Breitbandversorgung sehr wichtig. Das ist ein ganz zentraler Standortvorteil“, zeigt sich Stadtdirektor Dr. Hans Werner Klee. erfreut.

Vorteil der dichten Bebauung der Stadt

Herne kommt dabei seine dichte Besiedlung endlich einmal zugute. Denn hier erreicht die Telekom „auf kleiner Fläche viele Leute“, so Neiling. Und so ist Herne eine der ersten größeren Städte in NRW, die in den Genuß des flächendeckenden Ausbaus kommen.

Im März 2014 soll es losgehen. Ab dann werden 140 Verteilerkästen modernisiert und die nötigen Glasfaserleitungen verlegt. Die Kosten in Millionenhöhe trägt die Deutsche Telekom.

Zunächst ist der Herner Vorwahlbereich 02323 an der Reihe. Bereits Ende 2014/ Anfang 2015 sollen die Arbeiten dort abgeschlossen sein. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel“, weiß Neiling.

Mit bis zu 100 Mbit unterwegs

Die Kunden sollen mit bis zu 100 Megabit (Mbit) pro Sekunde im Netz unterwegs sein können. Dies soll für etwa 90 Prozent der Haushalte erreicht werden. Auch in den Randbezirken, wo derzeit zum Teil nur 1 Mbit erreicht wird, sollen es mindestens 25 Mbit werden.

In Vorwahlbereich 02325 müssen sich die Kunden noch bis etwa 2017 gedulden. Allerdings hatte die Telekom diesen Teil der Stadt erst gar nicht für den Breitbandausbau auf dem Plan. „Für die Stadt war es aber eine der Bedingungen, dass auch das ehemalige Wanne-Eickel mit dabei ist“, erklärt Neiling. Daher lobt er die Stadtführung ausdrücklich für ihre Beharrlichkeit.
Denn als gebürtiger Herner weiß auch er um die besonderen Befindlichkeiten in unserer Stadt.
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