Jeder ist seines Glückes Schmied??

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Wenn überhaupt - möchte man Elend höchstens auf dem Bildschirm sehen und falls es einem dort zu nahegehen sollte, kann man es blitzschnell "wegzappen" und Vergessen und Obdach im „Lustigen Musikantenstadl“ finden. Der bitteren Realität auf den Straßen und Hauseingängen kann man nicht so leicht entfliehen. Wegsehen oder beschleunigtes Vorbeihuschen haben bei mir lediglich aufschiebende Wirkung, so dass ich mich häufig mit einer Geldspende gegen aufkommende Gewissensbisse wappne. Falls wirklich jeder seines Glückes Schmied sein sollte, so bedarf es vorher der Klärung, wer im Alltagsleben den Part des Hammers bzw. den des Ambosses übernimmt, wobei es oftmals schicksalhaft zu einem plötzlichen Rollentausch kommen kann.

Ich bin leider zu feige, die innerliche Aufmerksamkeit, die ich den Gestrandeten zolle, nach außen hin sichtbar zu machen. Werfe wortlos Münzen in einen Plastikbecher und verlasse nahezu fluchtartig den Ort der vermeintlich guten Tat.
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9 Kommentare
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 13.07.2015 | 16:56  
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 11.08.2015 | 19:29  
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Imke Schüring aus Wesel | 13.08.2015 | 15:23  
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 13.08.2015 | 15:33  
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Klaus Ahlfänger aus Herten | 13.08.2015 | 15:47  
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 13.08.2015 | 16:06  
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Helmut Zabel aus Herne | 19.08.2015 | 18:17  
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Imke Schüring aus Wesel | 20.08.2015 | 20:10  
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Martina Janßen aus Hattingen | 17.09.2015 | 15:10  
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