Hildener Jazzworkshops mit bewährtem Konzept an neuen Orten

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Olaf Tkotsch (Verwaltungsdirektor Capio Klinik), Axel Fischbacher (Künstlerischer Leiter), Monika Doerr (Leiterin des Kulturamtes), Ernst-August Regetmeier (Geschäftsführer Verein Haus Kolksbruch) und Sönke Eichner (Beigeordneter der Stadt Hilden, v.l.) sind froh, alternative Veranstaltungsorte und Unterbringungsmöglichkeiten für die Workshops und deren Teilnehmer gefunden zu haben. Foto: MdC

"Es wird nichts schlechter, es wird nur anders." Mit dieser guten Nachricht konnte Axel Fischbacher, Künstlerischer Leiter der Hildener Jazzworkshops, jetzt aufwarten. Da diese nämlich nicht mehr wie bisher im Institut für öffentliche Verwaltung stattfinden können - der Grund ist Eigenbedarf - musste kurzfristig eine neue Lösung gefunden werden. Mit Erfolg.

Drei Monate lang wurde mit Hochdruck nach neuen Veranstaltungsräumen und Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Doch Hilden wäre nicht Hilden, hätten nicht alle Institutionen gemeinsam an einer gangbaren Alternative gearbeitet, resümiert Fischbacher: "Die Unterstützung, die wir in dieser Stadt erfahren, ist einfach großartig und keineswegs selbstverständlich", erklärt er.

Gemeinsam mit dem Kulturamt, dem Stadtmarketing, der Capio Klinik im Park und letztmalig mit dem Haus Kolksbruch e.V. wurde eine Lösung gefunden. So werden der Summerjazz (31. Juli bis 5. August), das Guitarmeeting (26. bis 28. Mai) und das Crossover Bandmeeting (24. bis 26. November) in Räumen der VHS Hilden, der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule, stattfinden. Für den Summerjazz konnte überdies das Area 51 gewonnen werden, in dem das traditionell am Workshopwochen-Donnerstag angesetzte Dozentenkonzert stattfinden wird. Die Capio Klinik im Park wird Veranstaltungsort für den Vocaljazz vom 7. bis 11. August und stellt für die Teilnehmer außerdem Zimmer mit Vollpension zur Verfügung.

Schnelle Hilfe erfuhren die Organisatoren überdies vom Hotel am Stadtpark, das für die Teilnehmer aller anderen Workshops ein vergünstigtes Zimmerkontingent zur Verfügung stellte. Das bedeutet: "Die Kosten für die Unterbringung steigen nur bei Einzelzimmerbelegung geringfügig. Ansonsten bleiben die Preise für die Workshops und die Unterbringung stabil", so Fischbacher.

Zwar verliere die Veranstaltungsreihe durch die Neuerungen ihren Charakter "Alles unter einem Dach", doch habe das auch seine Vorteile: "Das abendliche Geschehen wird dadurch komplett in die Stadt verlagert. Die Sessions und die Teilnehmerabschlusskonzerte finden jetzt im Blue Note statt", so Fischbacher.
Der Unterrichtsbetrieb bleibe indes inhaltlich von all dem unberührt, kein Dozent habe abgesagt.

Monika Doerr, Leiterin des Kulturamtes, ist froh, dass die Durchführung der Hildener Jazzworkshops gesichert ist, weiß sie doch um deren Renommee. "Wir freuen uns über die Internationalität der Teilnehmer und der Dozenten, die den Fokus auf die Jazzstadt Hilden lenken und unterstützen Axel Fischbacher und sein Team jederzeit gerne."
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