Haus Horst: Sparkasse sagt kurzfristig ab - Schließung der Filiale geplant

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Überweisungen tätigen, Geld abheben, das Sparbuch vorlegen: Dies alles geht - noch - im Haus Horst. Die Bewohner wollen, dass das so bleibt. (Foto: Michael de Clerque)

Bei Kaffee und Kuchen saßen rund 350 Bewohner von Haus Horst zusammen - gemütlich, aber aus ernstem Anlass. Der hatte zahlreiche Medienvertreter auf den Plan gerufen: Denn die Sparkasse, die ihre Kunden im Haus Horst am Montag eingeladen hatte, will ihre Filiale zum 1. Juli 2016 schließen.

Um mit ihren Kunden, die sich gegen die Schließung der Filiale im Haus Horst wehren, ins Gespräch kommen, hatte die Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert am Montag selbst eingeladen. Rund 250 Frauen und Männer, die in dem Wohnstift leben, folgten der Einladung. Aber: Die Vertreter des Geldinstituts kamen wider Erwarten nicht.

"Mindestservice erhalten"


Trotzdem herrschte kein Unmut, sondern es wurde sehr sachlich diskutiert, wie es denn weitergehen könnte und sollte. Um eine einvernehmliche Lösung ist auch der Bewohnerbeirat bemüht. In Vorgesprächen hatte der Bereit bereits vorgeschlagen, dass ein Kompromiss so aussehen könnte: Bargeld-Service, Konto-Ausdrucker und Safes bleiben im Haus Horst und es gibt zweimal pro Woche Hilfe bei Überweisungen.
"Wir wollen Kunden der Sparkasse bleiben und einen Mindestservice hier im Haus erhalten", so ein Betroffener in der Runde. Nun liegt der Ball im Spielfeld der Banker.
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