Polizei zieht LKW aus dem Verkehr

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Eine gebrochene Feder an der Hinterachse - nur einer von vielen Mängeln, die die Sachverständigen an dem LKW feststellten. (Foto: Polizei Mettmann)

Auf dem Weg ins verlängerte Wochenende war am vergangenen Mittwochvormittag, 14. Juni, ein 56-jähriger LKW-Fahrer aus Neuss, als er mit seinem im Kreis Mettmann zugelassenen 7,49-Tonnen-LKW in Hilden auf der Hülsenstraße von der Polizei angehalten und kontrolliert wurde - gerade als er eigentlich schon Feierabend machen wollte.

Der LKW war den Spezialisten vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann im fließenden Verkehr aufgefallen, weil die Lastverteilung des Fahrzeugs nicht zu stimmen schien. Denn obwohl der LKW zur Kontrollzeit keine Ladung transportierte, wurde die Vorderachse des Fahrzeugs dennoch deutlich sichtbar stark entlastet.

Nach nur kurzer Kontrolle des Fahrzeugs an Ort und Stelle war dann auch schnell klar, dass die gesamte Ladefläche des LKW nicht mehr korrekt am Fahrzeugrahmen befestigt war. Deshalb wurde mit dem LKW der TÜV in Düsseldorf-Garath aufgesucht, um diesen gravierenden Mangel dort genauer untersuchen und dokumentieren zu lassen.

TÜV-Spezialisten: LKW ist verkehrsunsicher

Dabei stellten die dortigen Prüfer aber auch noch diverse andere Mängel fest, so dass zum Schluss eine stattliche Liste von insgesamt 25 teils gravierenden Mängeln vorlag. Hierbei wurden, neben der gelockerten Ladefläche, vor allem auch noch eine gebrochene Feder der Hinterachse sowie ein permanenter Druckverlust im Druckluftsystem des Lastwagens bemängelt. Das abschließende Prüfurteil der Sachverständigen lautete "verkehrsunsicher" und so war eine Weiterfahrt des Fahrzeugs nicht mehr möglich.

Sowohl den Fahrer, als auch den Halter des stillgelegten Lastwagens, erwarten nun Ordnungswidrigkeitenverfahren, die jeweils empfindliche Geldbußen sowie höhere Punktestände in Flensburg zur Folge haben werden.
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