Stadtwerke Hilden informieren über hervorragende Wasserqualität

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„In Hilden – wie in ganz Deutschland – hat Trinkwasser eine sehr hohe Qualität“, stellte Oliver Schläbitz, Vertriebsleiter der Stadtwerke Hilden, zum Tag des Wassers fest.

Von Elfie Steckel

Hilden. Die UN hat das Jahr 2013 zum Weltwasserjahr ausgerufen, um darauf aufmerksam zu machen, dass in vielen Teile der Erde Wasser knapp oder nur in schlechter Qualität verfügbar ist. Aktuell wurde am 22. März der jährliche „Weltwassertag“ begangen. Die Stadtwerke Hilden nahmen dies zum Anlass, die Presse umfassend über die Trinkwasserversorgung für Hilden zu informieren.
Im Wasserwerk Baumberg, das vor fast vier Jahren neben seinem Vorgänger in Karnap neu gebaut wurde, erläuterten Norbert Kellner und einige seiner Mitarbeiter das System, das jederzeit sichere Trinkwasserversorgung für die Hildener Bürger gewährleistet – und zwar rund um die Uhr. Das Leitungsnetz ist übrigens 178 Kilometer lang, es gibt gut 9 500 Hausanschlüsse und 10 000 Wasserzähler.
Im Wasserwerk Baumberg in Karnap wird das gelieferte Rohwasser aufbereitet, bis es Trinkwasserqualität hat: Es wird entsäuert, durchläuft verschiedene Filter und ist schließlich von optimaler Qualität. Um dies an allen Tagen und rund um die Uhr zu gewährleisten, werden die Anlagen ständig gewartet und erneuert, wofür rund 80 Prozent der Gesamtkosten aufgewendet werden müssen.
Peter Hof, der Centerleiter Netze, berichtete über den ständig sinkenden Wasserverbrauch in Deutschland – und damit auch in Hilden. Im Jahr 1990 verbrauchte jeder Einwohner pro Tag fast 150 Liter Wasser, heute sind es noch 120 Liter. Dadurch ist allerdings der Preis nicht gefallen, sondern gestiegen – die Investitionen sind nämlich nicht geringer geworden. Die Wartung von Leitungen, die seltener gespült werden, fällt eher aufwändiger aus – und damit kostenträchtiger. Für die Instandhaltung des Leitungsnetzes sind eine Million Euro im Jahr angesetzt, außerdem wird eine Viertel Million in das Werk investiert.
Eine Preiserhöhung stehe in Hilden aber auf keinen Fall ins Haus, versicherte Vertriebsleiter Oliver Schläbitz. Der Preis liege im unteren Bereich, wenn man ihn mit den Werken der Region vergleicht.
Das Waserwerk Baumberg in Karnap „produziert“ für Hilden und Solingen. Interessant ist auch ein Blick auf die Bedarfe: So verbrauchen die Hildener mindestens 250 Kubikmeter pro Stunden, im Durchschnitt etwa doppelt so viel. Es gibt aber auch Spitzenwerte von 750 Kubikmetern pro Stunde, und zwar beispielsweise an einem warmen Sommerabend ab 21 Uhr, wenn alle Gartenbesitzer den Schlauch ausrollen und den verdörrten Rasen sprengen.
Laut Umfragen sind 90 Prozent der Kunden mit der Qualität des gelieferten Wassers zufrieden. Und sie gehen sehr bewusst damit um: wassersparende Armaturen und Haushaltsgeräte unterstützen dabei die Bürger. Für besonderes Sparen gibt es aus Sicht von Peter Hof aber keinen Anlass: Die öffentliche Wasserversorgung nutzt nur knapp drei Prozent des vorhandenen Wasserangebots in Deutschland. „Das Augenmerk muss vor allem darauf gerichtet sein, nicht übertrieben sparsam, sondern sorgsam mit Trinkwasser umzugehen. Dazu gehört auch, Abfälle und Arzneimittel nicht in den Ausguss zu entsorgen“, so Hof.
Übrigens: Die aktuelle Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Hilden steht zum Download unter www.stadtwerke-hilden.de/netze/trinkwassernetz bereit.
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