„Familienfestiwäldchen" und Neugeborenen-Empfang: Jugendamt lädt zur Aktionswoche ein

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Von links: Sebastian Luck (Heimunterbringungsdienst), Isabelle Glotz (Jugendhilfe), Christine Schulte-Hofmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Kai Maibaum (Jugendamtsleiter) und Manuela Stracke (Erziehungshilfe) freuen sich auf die zahlreichen Veranstaltungen in der Aktionswoche des Jugendamtes. Foto: Günther

Vom 26. bis 30. September veranstaltet das Jugendamt Iserlohn eine Aktionswoche mit zahlreichen Veranstaltungen. Diese können teilweise von den Iserlohnern besucht werden, andere werden nicht öffentlich abgehalten und dienen somit eher der internen Weiterbildung.

Eröffnet wird die Aktionswoche am Montag, 26. September, um 15 Uhr im Rathaus durch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens. Im Anschluss folgt um 15.15 Uhr ein Vortrag von Marsha Mertens-Giesbert vom Landesjugendamt Westfalen zum Thema „Kooperation gestalten – Frühe Hilfen in der Kommune am Beispiel Iserlohn“. Hierzu sind besonders junge Familien in den Ratssaal eingeladen.
Der Dienstagvormittag ist einer internen Veranstaltung vorbehalten. Hierbei geht es um das Thema „Beistandschaften“, zu dem Isabelle Glotz von der Jugendhilfe der Stadt Iserlohn einen Vortrag für die Mitarbeiter des Jugendamtes hält.

„Zurück aus der Hölle“

Am Abend stellt ab 18 Uhr die Jugendgerichtshilfe ihre Arbeit in Kooperation mit Drogenberatung Märkischer Kreis (DROBS) und der Knackpunkt Straffälligenhilfe Iserlohn vor. Im Anschluss folgt eine Lesung von Sascha Bisley unter dem Titel „Zurück aus der Hölle“. Die kombinierte Veranstaltung ist öffentlich, kostet fünf Euro und findet im JuZ am Karnacksweg statt.
In der Zeit zwischen 10 und 12.30 Uhr findet am Mittwochvormittag in der Kantine des Rathauses und dem Raum U 163a der Neugeborenen-Empfang statt, zu dem alle Neugeborenen von Januar bis Juni mit den Eltern eingeladen sind. Hierzu sollten sich die Eltern mit ihren Kindern beim Jugendamt im Vorfeld anmelden. Neben der Begrüßung und einem kurzen Programm steht vor allem der Austausch untereinander im Vordergrund.
Der Abend ist dann wiederum nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Um 18 Uhr hält Meinolf Remmert von der AWO einen Vortrag über das Tagespflegebüro, zu dem nur Tagespflegepersonen in den Ratssaal eingeladen sind.
Auch der Donnerstag ist geladenen Gästen und den heimischen Pressevertretern vorbehalten. Hier veranstaltet das Jugendamt, in Vertretung von Sebastian Luck vom Heimunterbringungsdienst, eine Pressereise zum Thema Flüchtlinge. Zwischen 13 und 17 Uhr sollen mehrere Einrichtungen in Iserlohn besucht werden, in denen Flüchtlinge aktuell untergebracht sind und leben.
Den Abschluss der Aktionswoche bildet am Freitagnachmittag das „Familienfestiwäldchen" im Wohnpark Buchenwäldchen. Zwischen 16 und 18 Uhr finden dort verschiedene Workshops für Kinder und Jugendliche statt, ehe es von 18 bis 19 Uhr für eine Stunde in die Kinderdisco vor Ort geht.

Breit gefächertes Aufgabenfeld

„Mit der Aktionswoche will das Jugendamt einfach mal der Öffentlichkeit zeigen, in wie vielen verschiedenen Bereichen wir arbeiten, und dass es bei uns nicht nur darum geht, Kindern aus problematischen Familienverhältnissen herauszuholen. Unsere Arbeit ist wesentlich vielschichtiger und beinhaltet auch beratende Tätigkeiten in unterschiedlichster Form“, sagt Jugendamtsleiter Kai Maibaum.
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