Inge Hannemann mit dem taz Panter Preis 2013 geehrt

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Berlin: Deutsches Theater | Ein lautes Nein – und vielmals Ja.
LeserInnen und eine Jury der taz haben entschieden: Die Jobcenter-Rebellin Inge Hannemann und das Netzwerk von „Welcome to Europe“ wurden mit dem taz Panther Preis geehrt.

„Nichts ist schwieriger, und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“, zitiert Braun Kurt Tucholsky, der unter dem Pseudonym „Peter Panter“ schrieb.

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Zivilcourage und leidenschaftliches Engagement sind die verbindenden Stärken der Geehrten. Frau Hannemann sieht nicht die Arbeitslosenstatistik und die Mitarbeiter des Netzwerk von „Welcome to Europe“ sehen keine Flüchtlingsströme – sie sehen Menschen.

Wie wohltuend ist das doch in einer kälter werdenden Welt, in der Börsenhaie mit Lebensmitteln und Trinkwasser zocken, Schwachmaten den Mond Stückchenweise verkaufen und bürokratiehörige Nicht-Mehr-Selber-Denker den gesunden Menschenverstand mit Füßen treten.

„Ich sehe die Menschen.“

Solche Charaktere wirken auch dann noch nach, wenn das letzte Geld verbrannt ist.

Ich gratuliere den Preisträgern und wünsche viel Mut zum furchtlosen weitergehen.
Macht weiter so. Werdet und bleibt Vorbilder.

„Wir werden alle als Originale geboren, aber die meisten sterben als Kopien.“
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