Schnullerbaum hilft "Nuckel-Kindern"

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Der Schnullerbaum erleichtert den Abschied vom Nuckeln. Foto: Märkischer Kreis (Foto: Märkischer Kreis)

Es ist nicht immer einfach, zwei- bis sechsjährige "Nuckel-Kinder" vom Schnuller zu entwöhnen. Mit der Aktion "Schnullerbaum" bietet der Zahnärztliche Dienst des Märkischen Kreises Eltern auch in diesem Jahr wieder seine Unterstützung an. Jungen und Mädchen, die das Nuckeln aufgeben wollen, haben die Möglichkeit, ihren Schnuller gegen ein kleines Geschenk und eine Urkunde an den "Schnullerbaum" zu hängen.


Dieses Ritual erleichtert den Kindern den Abschied vom Schnuller und macht es zu einem besonderen Ereignis. Der Schnullerbaum steht für die Kinder jeweils von 14 bis 17 Uhr bereit am 9. Juni im Kreishaus Iserlohn, Friedrichstr. 70 und am 16. Juni im Kreishaus Lüdenscheid, Heedfelder Str. 45. Ähnliche Aktionen wurden in den vergangenen Jahren sehr gut angenommen.

Das Kind muss den Schnuller freiwillig abgeben

Nach Ansicht von Psychologen ist das einfache Wegnehmen des Schnullers nicht zu empfehlen. Das Kind würde dadurch verunsichert und sich bestraft fühlen. Nicht selten ergreift das Kind Maßnahmen, die sich noch ungünstiger auswirken – es nuckelt am Daumen. Die Abgewöhnung des Daumenlutschens ist oft noch schwieriger als der Verzicht auf den Schnuller. Sinnvoll ist einzig der Nuckelstopp in Kooperation mit dem Kind. Es muss den Schnuller freiwillig aufgeben. Die Zeremonie des Schnulleraufhängens am Schnullerbaum ist bedeutsam, damit der Entschluss nicht halbherzig gefasst wird. Der Aufwand unterstreicht für die Kinder die Wichtigkeit und Endgültigkeit der Entscheidung. Die Aktion wird unterstützt vom Arbeitskreis Zahngesundheit im Märkischen Kreis. Hier sind neben den Vertretern der Zahnärztekammer auch die Krankenkassen engagiert.
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