ver.dis Wahnsinn: Ein Kommentar von Uwe Mattern

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Von Uwe Mattern
Es langt - das, was die ver.di-Truppe gerade veranstaltet, ist längst kein Kasperletheater mehr, sondern zerstört mittelständische Existenzen und viele Arbeitsplätze, lässt Innenstädte veröden. Mit ihren landesweiten Angriffen auf die verkaufsoffenen Sonntage gefährdet die Gewerkschaft den innerstädtischen stationären Handel massiv. Menden und Iserlohn sollen ihre verkaufsoffenen Sonntage nicht mehr abhalten dürfen.
Doch den Verantwortlichen scheint es egal zu sein, es sind ja "nur" Gewerbetreibende, sie selbst sind davon nicht betroffen. So sind die verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr gefährdet. Und damit auch das eine oder andere Stadtfest, das von den Unternehmen gesponsert wird. Ein Desaster für die Städte, die ihre Citys stärken wollten. Und hier stellt sich die Frage, was macht die Landes- und Bundespolitik, damit dieser Schwachsinn endlich ein Ende hat? Es geht nicht um 52 verkaufsoffene Sonntage, sondern lediglich um vier. ver.di meint, damit schütze die Gewerkschaft das Personal, das an diesen Tagen arbeitet. Nur seltsam, dass viele Verkäuferinnen und Verkäufer sich darum reißen, da sie Zulagen erhalten. Wer schützt also wen? Vielmehr ist das eine Posse, um plumpe Macht zu demonstrieren: Eine Gesellschaft in Geiselhaft einer Gewerkschaft. Mit Folgen: Denn so wird es wohl künftig weniger Genuss pur, keine Sommernächte etc. mehr in den Innenstädten geben.
Würde dieser ver.di-Irrsinns-Gedanke weiter gesponnen, könnten die Gewerkschaftler auch noch gegen die Landtagswahl angehen. Die findet bekanntlich an einem Sonntag statt, und da müssen Wahlhelfer arbeiten, und - autsch, diesmal auch noch zu Muttertag. Wir sind gespannt, wann ver.di die Landtagswahl auf einen Werktag verlegt sehen möchte. Nein, es ist jetzt endlich an der Zeit, die Ladenöffnungszeiten grundsätzlich zu überarbeiten, damit dieser arbeitsplatzvernichtende Unsinn ein Ende hat. Guten Tag!
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Stefan Bien aus Iserlohn | 03.05.2017 | 10:47  
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