ERGI-Damen sind eine Klasse für sich: Im 100. Spiel den 7. Titel gesichert

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DRIV-Pokal, 2. Finale: ERG Iserlohn - RSC Cronenberg 9:3 (7:2)


(tg) „Die Mädels sind einfach toll: immer unter Vollgas, immer motiviert, immer perfekt. Ich habe nie zuvor eine solch klasse Mannschaft trainiert, auch nicht in Spanien!“ Iserlohns Trainer Quim Puigvert war voll des Lobes für seine Spielerinnen, die ja fast die gesamte Saison ohne ihn auskommen mussten. Deshalb empfand er den Titel auch als Geschenk. Und die Gesamtbilanz ist auch wirklich eindrucksvoll nach vier Jahren: 100 Spiele national und international, davon 91 siegreich. 662 Tore erzielten die Iserlohnerinnen dabei und holten mit dem Pokal 2015 schon ihren 7. Titel.


Am Vortag hatten es die Cronenbergerinnen dem Titelverteidiger wirklich nicht leicht gemacht, dabei aber auch jede Menge Kraft gelassen. Und so wurde schnell klar: Im zweiten Finale gibt es nur eine Richtung – auf das RSC-Tor zu. Die Iserlohnerinnen geben umgehend Vollgas, verzeichneten schon in den ersten Minuten zwei Lattenschüsse, ehe Katharina Neubert schließlich zum 1:0 einnetzte (7.). Ein Dreierpack von Laura La Rocca (10.) und Maren Wichardt (10./11.) schraubte nicht nur das Resultat auf 4:0, sondern brachte auch die vorzeitige Entscheidung im Pokalwettbewerb.

Die Dörper Cats gaben sich ihrem Schicksal deshalb jedoch keineswegs hin, versuchten nach Kräften den ERG-Angriffen Stand zu halten und sorgten somit dafür, dass die Partie großen Unterhaltungswert hatte. Das nächste Tor ging zwar wiederum auf Iserlohns Konto (Laura La Rocca/15.), doch danach wurden die Cronenbergerinnen für ihr Engagement belohnt, als Natascha Kluschewski (18.) und Beata Brandt (19.) auf 2:5 verkürzten. Kelly Heesch hätte den RSC noch näher heranbringen können, doch ihr Schuss prallte vom Pfosten zurück ins Feld (20.).

Die letzten beiden Höhepunkte des ersten Durchgangs spielten sich indes wieder auf der anderen Seite ab, Maren Wichardt (22.) und Katharina Neubert (25.) unterstrichen die Iserlohner Dominanz mit zwei weiteren Toren. Und als Britta Schulte kurz nach Wiederanpfiff auf 8:2 erhöhte, drohte den Dörper Cats eine zweistellige Niederlage. Aber Iserlohn ließ letztlich Gnade vor Recht walten, drosselte merklich das Tempo, wobei sich die Gäste auch mit aller Macht erfolgreich gegen weitere Gegentreffer wehrten.

Als Beata Brandt dann zum 3:8 traf (43.), sah es sogar danach aus, als ob die Dörper Cats zumindest die zweite Hälfte auch nach Toren gleichauf abschließen könnten. Doch drei Minuten vor dem Ende fehlte die Kraft in der RSC-Abwehr, um Franziska Neubert bei ihrem Sololauf zu stoppen, die mit dem 9:3 den Schlusspunkt setzte und die sektseelige Saison-Abschlussfeierlichkeiten einleitete.

ERG Iserlohn: M. Kirmse; S. Pothöfer, M. Wichardt (3), F. Neubert (1), K. Neubert (2), L. La Rocca (2), S. Runge, B. Schulte (1), N. Schulte. - RSC Cronenberg: A. de Beauregard; A. Kaub, J. Rüger, Lara Seidler, B. Brandt (2), Lea Seidler, K. Heesch, D. Stoll, N. Kluschewski (1). - Schiedsrichter: L. Niestroy / P. Thißen.

Torfolge: 1:0 (7.) K. Neubert, 2:0 (10.) L. La Rocca, 3:0 (10.) M. Wichardt, 4:0 (11.) M. Wichardt, 5:0 (15.) L. La Rocca, 5:1 (18.) N. Kluschewski, 5:2 (19.) B. Brandt, 6:2 (22.) M. Wichardt, 7:2 (25.) K. Neubert, 8:2 (32.) B. Schulte, 8:3 (43.) B. Brandt, 9:3 (47.) F. Neubert. - Zeitstrafen: Iserlohn 0 min – Cronenberg 2 min (K. Heesch/28.) - Teamfouls: Iserlohn 6 – Cronenberg 3.
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