Iserlohn Kangaroos beweisen Nervenstärke in der Overtime!

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Was für ein dramatisches Spiel! Im zweiten Heimspiel binnen einer Woche verließen die Kangaroos nach 45 umkämpften Minuten als Sieger das Parkett. Als nach 40 Minuten noch kein Sieger feststand, behielten die Sauerländer in der Overtime die Nerven und fuhren den vierten Heimsieg im vierten Heimspiel ein.
Iserlohn Kangaroos - Rostock Seawolves 77:73 n.O. (17:25/31:34/51:54/65:65).
Den Start hatten sich die Waldstädter sicher anders vorgestellt, nach zwei Minuten lagen die Gäste schon mit 8:0 in Führung. Nur langsam fanden die Iserlohner in das Spiel, kämpften sich aber schnell auf einen Zähler heran (4.). Rostock hatte darauf die richtige Antwort, baute seinerseits die Führung wieder aus. Ende des ersten Viertels lagen die Seawolves mit acht Zählern vorne, Anfang des zweiten Abschnitts dann sogar mit elf Punkten. Die Kangaroos verloren zu viele Bälle und sicherten sich zu wenige Rebounds. Besonders in der Offensive machte sich dies bemerkbar, kein einziger Offensivrebound stand zur Halbzeit zu Buche. Weil sich aber auch bei den Gästen die Fehler etwas häuften und sie Mitte des zweiten Viertels nicht mehr so treffsicher waren wie in der Anfangsphase, verkürzten die Kangaroos den Rückstand mit einem 8:0-Lauf auf drei Punkte.
Zu Beginn des dritten Viertels führten die Sauerländer dann nach Punkten von Joshua Dahmen und Marcel Keßen zum ersten Mal. Keines der beiden Teams konnte sich zu diesem Zeitpunkt absetzen, Rostock erkämpfte sich jedoch einen kleinen Vorsprung. Den Fünf-Punkte-Rückstand zu Beginn des Schlussviertels egalisierten die Kangaroos schnell, wenige Minuten später lagen sie jedoch mit acht Punkten zurück (34.). Von da an trafen die Seawolves allerdings nicht mehr aus dem Spiel heraus, stattdessen legten die Iserlohner eine Aufholjagd hin, neun Punkte in Folge bedeuteten Sekunden vor Schluss eine knappe Führung. Als alle schon zum Jubeln ansetzen wollten, ertönte ein Pfiff in der Hemberghalle. Die Uhr war bereits abgelaufen, da bekam Hunter drei Freiwürfe zugesprochen. Vor der lauten Kulisse, die die Kangaroos besonders in der Schlussphase nach vorne peitschte, versagten ihm jedoch die Nerven, nur der letzte Freiwurf fand den Weg ins Ziel - Overtime!
Auch hier begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, Winklers Dreier 18 Sekunden vor Schluss brachte Rostock mit einem Punkt in Führung. Doch Jerry Brown gelang sechs Sekunden vor Ablauf der Zeit ein Dreipunktspiel, nach einem weiteren Foul machte Michael Brown den Sieg von der Freiwurflinie perfekt.
Rostocks Trainer Sebastian Wild sagte nach dem Spiel: „Es war ein sehr spannendes Duell mit zwei Teams auf Augenhöhe. Wir hatten unsere Möglichkeiten zu gewinnen, haben sie aber leider nicht genutzt. Glückwunsch an Matthias Grothe und sein Team.“
Der Iserlohner Headcoach Matthias Grothe fand lobende Worte für Gegner und Publikum: „Rostock war perfekt eingestellt, wir konnten deren Spiel über weite Strecken nicht unterbinden. Alles in allem bin ich einfach nur froh über den Sieg, an dem das Publikum mit der fantastischen Stimmung auch seinen Anteil hat.“
Iserlohn Kangaroos: R. Dahmen (2), Schwarz (11), J. Dahmen (2), Grof (8), M. Brown (9), Keßen (14, Reuter (4), J. Brown (8), Krume (5), Giddens (2), Opitz (12).
Rostock Seawolves: Rivers (4), Hellmann (12), Vogt (3), Markert (0), Winkler (6), Lopez Dittert (6), Lange (4), Gulley (-), Murillo (22), Hunter (13), Slavchev (3).

Foto: Daniela Fett

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos
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