Niederlage in Rostock – Kangaroos sichern dennoch Platz Eins!

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Schon am Samstagabend war klar: Die Iserlohn Kangaroos gehen als Erster aus der Nordstaffel in die anstehenden Playoffs. Denn Verfolger Wolfenbüttel leistete sich eine Niederlage in Recklinghausen. So diente das Duell in der Hansestadt lediglich als Vorbereitungsspiel für die Playoffs.

Rostock Seawolves – Iserlohn Kangaroos 68:59 (18:17/38:26/49:41).

Da in der K.O.-Runde auch durchaus lange Busfahrten an der Tagesordnung stehen werden, war das Duell in Rostock auch in dieser Hinsicht ein optimaler Test. Matthias Grothe mahnte im Vorfeld, wie wichtig es sei, den Anfang nicht zu verschlafen. Anreisebedingte Müdigkeit dürfe man sich nicht erlauben. Sein Team zeigte in der Anfangsphase, dass die Worte des Trainers nicht nur hohle Phrasen waren. Nach drei Minuten sorgte Schwarz zur 9:4-Führung. In der Folgezeit fanden die heimstarken Hanseaten jedoch besser in das Spiel, sechs Punkte am Stück bedeuteten den ersten Iserlohner Rückstand (6.). Bis zum Ende des ersten Viertels blieb es ein knappes Spiel.

Im zweiten Viertel sah es ganz anders aus. Rostocks Defensive war in dieser Phase für die Waldstädter nicht zu knacken, sechs Minuten ohne Punkte waren die Folge. Dabei hatten die Kangaroos noch Glück, dass die Hausherren dies nicht noch härter bestraften. Denn mit einem Rückstand, der am Ende der Halbzeit zwölf Punkte betrug, war immer noch alles möglich. Und die Kangaroos setzten alles daran, den Rückstand aufzuholen. Doch immer wenn es schien, dass Iserlohn wieder herankommen könnte, antworteten die Rostocker ebenfalls mit einer gelungenen Aktion. Näher als vier Punkte Anfang des letzten Viertels kamen die Sauerländer nicht mehr heran, die herbeigesehnte Leistungssteigerung reichte also nicht, um das Spiel noch drehen zu können.

„Ich war sehr zufrieden mit der Grundintensität und der Einstellung, die wir über 40 Minuten konstant halten konnten. Wir haben unseren Spielplan im Angriff die ganze Zeit über umgesetzt“, lobte der siegreiche Trainer Sebastian Wild. Für Iserlohns Trainer Matthias Grothe sollte die lange Anfahrt keine Ausrede sein: „Wir haben gegen die physisch starke Defensive der Rostocker besonders in der ersten Halbzeit keine Mittel gefunden. Das schwache zweite Viertel hat dazu geführt, dass wir ständig einem Rückstand hinterher laufen mussten.“

Rostock Seawolves: Rivers (4), Hellmann (5), Vogt (6), Markert (7), Winkler (3), Dittert (4), Lange (3), Gulley (0), Murillo (16), Hunter (15), Slavchev (5).
Iserlohn Kangaroos: R. Dahmen (4), Schwarz (6), J. Dahmen (0), Grof (5), M. Brown (0), Keßen (7), Reuter (8), J. Brown (18), Krume (0), Giddens (10), Opitz (1).

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Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos

Foto: Daniela Fett
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