NOMA Iserlohn Kangaroos : MINIKANGAROOS: JAHRESREVUE

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Spielbericht:

30.11.14: Noma Iserlohn Kangaroos-BBG Herford
84:69 (23:12, 40:24, 67:46)

Wer Kinder hat, kennt das Phänomen: Die Sprösslinge wachsen und gedeihen, aber da man sie täglich sieht, bemerkt man die Entwicklung nur, wenn man alte Bilder betrachtet. Um aber ihren Familien und dem Coach ihre Fortschritte zu demonstrieren, zeigten die Youngster am Sonntag im letzten Heimspiel gegen die BBG Herford in einer Art „Jahresrevue 2014“ alle Phasen ihrer bisherigen Entwicklung:

1. Viertel: Ausblick 2015 (23:12)

Stramme Defense, breiter Spielaufbau, Bilderbuch-Fast-Breaks, viele Punktesammler. Die Kangaroos zeigten eindrücklich, wie sie in Zukunft die Herzen von Coach und Eltern erfreuen wollen und machten dem weitgereisten Gegner unmissverständlich klar, dass an diesem Tag die Punkte in der Waldstadt bleiben.

2. Viertel: Anfänger (17:12)

Defense zahnlos mit „Abstandshalter“, „Kopf durch die Wand“- Offense, Fehlpässe am laufenden Band und dumme Fouls. Die Hallenbesucher wurden plastisch in die Welt zurückversetzt, in der alles begonnen hatte, als die Kangaroos „grün hinter den Ohren“ und „ohne Kompass“ ihre ersten plumpen Gehversuche in der höchsten Liga machten. Nur der schwachen Trefferquote der Herforder war es zu verdanken, dass der Vorsprung nicht dahinschmolz.

3. Viertel: Fortgeschrittene (27:22)

In der Defense noch lange nicht bissig genug, aber mit überlegtem Spielaufbau und guten Entscheidungen bei der Chancenauswertung zeigten die Kangaroos einerseits, wo es noch schwer hakt, andererseits aber auch, was sie in der kurzen Zeit schon an Basketball-Cleverness verinnerlicht haben. Bei ordentlicher Erledigung der Verteidigungshausaufgaben sollte auch die Kangaroo-Zone in Zukunft nicht mehr so leicht zu betreten sein.

4. Viertel: Breitensport (17:23)

„Defense“, “deny“ und „team-play“? Nie gehört, der Trainer soll deutsch sprechen. Bei Basketball müssen doch alle zum Ball, oder? Bodenpass? Habe noch nie den Boden passen sehen. Gegner früh aufnehmen? Viel zu anstrengend. Der Schock, den die Kangaroos mit ihrem „Laienspiel“ auslösen wollten, saß! 4:16 in den letzten 4 Minuten. Das Schweigen in der Halle wollte auch nach dem Abpfiff keinem Jubel über den 2. Saisonsieg weichen.

Dann aber wurde doch gefeiert: Der 6. Tabellenplatz, mit dem sicher vor Saisonbeginn keiner gerechnet hatte und der Geburtstag von Magnus Metz, der sein Alter ab sofort zweistellig schreibt und dessen Eltern ein herzliches Dankeschön für die großartige Einladung gilt.

Beim nächsten Auswärtsspiel am kommenden Wochenende gegen den Tabellennachbarn Münster sollten wir dann vier 1. Viertel spielen und uns dabei an Marcel Kaufhold orientieren, der gegen Herford eine sehr ordentliche Vorstellung gab.



Für die Kangaroos spielten:

Müjahid Can (verhindert), Damian Lupascu (8), Marcel Kaufhold (5), Yasarbatin Koyuncu (2), Leo Maida (11 ), Magnus Metz (16), David Pavljak (35), Niko Renneis (2), Florian Voss(5)

Bericht: Helgi Bencker
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