Roosters: Von Beginn an hellwach sein

Anzeige
Stürmer Blair Jones (im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin erneut mit einem Treffer erfolgreich) ist nach seiner überstandenen Verletzung ein wichtiger Faktor im Angriffsspiel der Sauerländer. Foto: Schulte

Noch diese harte Woche haben die Iserlohn Roosters zu überstehen, dann können sie in der Nationalmannschaftspause neue Kräfte tanken und intensiv an ihrer Feinabstimmung weiterfeilen.

Zuvor heißt es allerdings noch einmal ,Zähne zusammenbeißen' und alle vorhandenen Kräfte bündeln, um aus den kommenden drei Partien innerhalb von fünf Tagen weitere wichtige Punkte für einen Play-off-Platz zu erkämpfen.
Bereits nach dem Training am Dienstagmorgen machte sich der Tross der Sauerländer auf den Weg Richtung Süden. Dort stand nach einer langen Busfahrt noch eine Trainingseinheit am frühen Abend auf dem Programm. "Wir waren ein wenig joggen und haben einige Sprungübungen gemacht. Die Jungs sollten sich einfach noch einmal ein wenig bewegen", so Trainer Jari Pasanen.

Bayerntour führt die Iserlohner am Abend nach Ingolstadt und am Freitag nach Nürnberg

Nach der Übernachtung in der Ingolstädter Unterkunft ging es dann am Morgen noch einmal für eine halbe Stunde auf das Eis vor Ort, damit das Team am heutigen Mittwochabend gut vorbereitet in das Match gegen die Panther gehen kann. "Ingolstadt hat im Sommer einen neuen Trainer bekommen, der natürlich auch eine eigene Philosophie der Mannschaft vermitteln möchte. Sie haben schon einige Varianten ausprobiert, so dass es auch gegen uns mehrere Möglichkeiten gibt, wie sie spielen könnten. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Ingolstadt so extrem pressen wird wie zuletzt Straubing", schätzt Pasanen.

Deutliche Zeichen geben

Für den Coach geht es sowieso eher darum, dass seine Akteure gut vorbereitet in das Spiel gehen. "Gegen Straubing hatte ich das Gefühl, dass einige Spieler vom Kopf her nicht bereit gewesen sind." Deshalb fordert der Finne für die beiden Auswärtsspiele in Ingolstadt und Nürnberg, dass man von Beginn an hellwach ist und damit den Gegner ein deutliche Zeichen gibt, dass die Sauerländer nicht gewillt sind, kampflos die Arena zu verlassen.
Verlassen kann sich der Coach dabei vor allem auf Neuzugang Jonas Larrson und Rückkehrer Blair Jones. "Mit den beiden kam eine gewisse Stabilität ins Team. Ich glaube allerdings, dass beide sogar noch Steigerungspotential besitzen. Der Schuss von Jones ist wie eine Waffe, die wir nutzen müssen."
Nach der Partie am Abend (19.30 Uhr) übernachtet das Team noch in Ingolstadt, geht am Donnerstagmittag dort auf das Eis und reist erst dann weiter nach Nürnberg, wo die Sauerländer am Freitagabend (19.30 Uhr) bei den Ice Tigers zu Gast sind.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.