Genug Erbsensuppe für alle Bürger

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Die Kalkarer Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz sammelte in der Nikolaistadt gemeinsam mit Generalleutnant Joachim Wundrak.

Sie ist auch am Niederrhein der Klassiker: Die Erbsensuppe der Bundeswehr.

Und so gehört der Erbsensuppenstand mit dazu, wenn hochrangige Offiziere des Luftwaffenstandortes Kalkar / Uedem gemeinsam mit den Bürgermeistern der beiden Garnisonskommunen durch die Straßen ziehen, um für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zu sammeln. Auch in diesem Jahr war das wieder der Fall. Und während sich die Sammelbüchsen mit dem Geld der spendenfreudigen Bürgerinnen und Bürger füllten, wurde der Topf mit der Erbsensuppe immer leerer. Aber für Nachschub aus der von-Seydlitz-Kaserne war gesorgt – jeder Bürger, der eine Suppe wollte, bekam auch seine Portion.
Morgens um zehn begann die Sammlung in der Gemeinde Uedem. Gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Weber zogen Generalleutnant Joachim Wundrak, Kommandeur des Zentrum Luftoperationen, und sein Stellvertreter, Generalmajor Bernd Schulte Berge, vom Rathaus durch die Mühlenstraße. Überall stießen die Sammler auf interessierte Bürger, die nicht nur bereitwillig ihre Geldbörse öffneten, sondern auch viele Fragen an die Offiziere und Gemeindevertreter hatten. Da entwickelte sich manch interessantes Gespräch. Fortgesetzt wurde die Sammlung für den Volksbund am Nachmittag auf dem Marktplatz in Kalkar. Hier wurden die Generale durch die neu gewählte Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz und einige Mitarbeiter des Rathauses begleitet. Bei bestem Spätherbstwetter hatten die Sammler auch in der Nikolaistadt ein Heimspiel.
Seit mehr als 95 Jahren betreut der VDK deutsche Kriegsgräberstätten im In- und Ausland. Verwitterte Grabstätten werden instandgesetzt, neue Friedhöfe angelegt. Seit Mitte der 1950er-Jahre organisiert der Volksbund auch internationale Jugendbegegnungen. Die Bundeswehr unterstützt den VDK seit ihrer Gründung nicht nur durch die Beteiligung an den Sammlungen im November, sondern vielmehr auch durch Arbeitseinsätze auf Soldatenfriedhöfen in der ganzen Welt. So waren auch aus Kalkar bereits zahlreiche Soldatinnen und Soldaten zu Einsätzen unter anderem in Rumänien, der Slowakei und in der Ukraine.

Text: Oberstabsfeldwebel Klaus Sattler
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