Rouenhoff besuchte Calcarer Tafel: "Ausdruck christlicher Nächstenliebe"

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In Begleitung des Kalkarer CDU-Fraktionsvorsitzenden Ansgar Boßmann sowie des Parteivorsitzenden David Kerkenhoff besuchte der CDU-Bundestagskandidat für den Kreis Kleve, Stefan Rouenhoff, vergangene Woche die Calcarer Tafel, die sich um besonders hilfsbedürftige Menschen in Kalkar kümmert. Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Vereins, Rainer Jürgenliemk, sowie weiterer aktiver Helfer wurden den Christdemokraten die Arbeitsabläufe der Tafel vorgestellt.

Täglich erhalten die rund 50 Ehrenamtlichen der Calcarer Tafel gespendete und aussortierte Lebensmittel vor allem von den Geschäften vor Ort und geben diese zwei Mal wöchentlich an die Bedürftigen in Kalkar aus. Insgesamt werden ca. 600 Menschen vor Ort durch die Tafel versorgt, davon 40 Prozent Kinder und Jugendliche. Zum symbolischen Preis von einem Euro versorgt die Tafel hilfsbedürftige Menschen mit vielen Produkten des täglichen Bedarfs – insbesondere Obst- und Gemüse, Milchprodukte, Backwaren, und Tiefkühlkost.

Die Calcarer Tafel arbeitet eng mit den anderen Tafeln im Kreis Kleve sowie in Nachbarkreisen zusammen. „Vieles geht in Gemeinschaft einfach besser. So können wir etwa Überschüsse umverteilen und bei einem Mangel bestimmter Produkte unsere Partner um Unterstützung bitten“ erklärt Rainer Jürgenliemk. Die Tafel hat sich seit ihrer Gründung zu einem großen Teil auch aus Spenden finanziert. Diese seien jedoch in den letzten Jahren zurückgegangen.
"Wir haben nicht zu unterschätzende laufende Ausgaben. Und die finanzieren sich nicht von selbst. Um unsere Arbeit zufriedenstellend zu erbringen, bleiben wir auf Spender und Sponsoren angewiesen“ macht Rainer Jürgenliemk die Situation deutlich.

Bundestagskandidat Rouenhoff dankte den anwesenden ehrenamtlichen Helfern stellvertretend für die 50 Freiwilligen, die den hilfsbedürftigen Menschen in Kalkar in ihrer Freizeit zur Seite stehen. Das ehrenamtliche Engagement hier und auch anderswo könne nicht hoch genug geschätzt werden. Es sei auch Ausdruck christlicher Nächstenliebe. Ohne diese Hilfe ginge es einzelnen Gruppen in unserer Gesellschaft deutlich schlechter. Die Politik müsse verstärkt über Maßnahmen und Instrumente nachdenken, um entsprechenden Armutstendenzen entgegenzutreten, so Rouenhoff.

"Die Calcarer Tafel hat in den letzten Jahren einen immer größeren Zulauf erfahren. Im Vergleich zum Jahr 2009 nehmen heute etwa doppelt so viele Menschen unsere Leistungen in Anspruch. Durch die Zusammenarbeit mit kirchlichen und weltlichen Institutionen und die Einbindung von Vertrauenspersonen wollen wir auch die Menschen erreichen, die sich schlichtweg ihrer Bedürftigkeit schämen“, so Jürgenliemk.
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Willi Heuvens aus Kalkar | 20.04.2017 | 22:14  
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