Givebox: Das Wasser muss weg!

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Nicht nur, dass der Zugang zur Givebox durch das Wasser erschwert ist. Auch sorgen sich Astrid Wohlgemuth und Oliver Loschek um den Zustand der Box.
Kamen: Willy-Brandt-Platz |

Es ist jedes Mal das gleiche Problem - und das seit Jahren: Regnet es stark, kann der Gulli vor der Givebox das Wasser nicht abfließen lassen. Riesige Pfützen bilden sich, jede Menge Unrat tritt aus dem Gulli hervor. Eine Lösung ist jedoch nicht in Sicht.

Astrid Wolgemuth, Inhaberin einer Boutique und Mitinitiatorin der Givebox, kann von den Wasserlachen am Willy-Brandt-Platz ein Lied singen: "Seit Jahren weise ich die Verantwortlichen auf diese Problematik hin. Aber es ändert sich nichts!" Der Weg zu ihrer Boutique und der Givebox ist ein wenig abschüssig, so dass bei Regen alles in diese Richtung fließt. Der Gulli dort ist jedoch viel zu klein, hat dazu noch einen 90 Grad Knick und ist auch vom Durchmesser nicht groß genug, die Wassermassen zu bewältigen.

Unrat wird hochgeschwemmt

Dazu gesellt sich noch ein weiteres Problem: Wegen der Tiefgarage kann dort nicht mit der städtischen Kehrmaschine gefegt werden. "Bei starken Regenfällen kommen dann die ganzen Kippen und der ganze Dreck hoch", berichtet Astrid Wohlgemuth. Die Anlieger haben sich mittlerweile darauf verständigt, das Areal selbst sauber zu halten, was die Lage ein wenig "entschärft" hat. Jedoch tut der Baustaub und -dreck, der sich durch den Abriss des nahe gelegenen Fachwerkhauses gebildet hat, nun sein übriges. Der starke Regenfall der letzten Nacht hat seine deutlichen Spuren hinterlassen. "Bis unter der Box stand das Wasser", so Mitinitiator Oliver Loschek. Da die Box eine reine Holzkonstruktion ist, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Box zu faulen beginnt. Schade wäre es um die uneigennützige Initiative einzener Bürger!
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