10 Millionen Euro für Stadterneuerungsprojekte in Kamen und Bergkamen

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Foto: Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann mit Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer, der sich sehr über die finanziellen Mittel freut. Foto: privat

Die Kommunen Lünen, Kamen und Bergkamen im Kreis Unna
profitieren jetzt von Städtebaumitteln des Landes NRW. In Dortmund
übergab Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann jetzt Förderbescheide in Höhe von insgesamt 12,2 Millionen Euro.

„Fördermittel in dieser Größenordnung bedeuten deutliche Impulse für die
Stadtentwicklung. Innovativ ist aus meiner Sicht, dass auch das Element Wasser in die städtebaulichen Planungen integriert wurde. Die Aufenthaltsqualität kann sich dadurch ganz enorm erhöhen“, sagte Bollermann bei dem gemeinsamen Termin mit den Bürgermeistern Roland Schäfer (Bergkamen) und Hermann Hupe (Kamen) sowie dem Beigeordneten Matthias Buckesfeld (Lünen).

Bergkamen: Mittel für „Wasserstadt“ bewilligt

Roland Schäfer freute sich über weitere Landesmittel für das Projekt
„Wasserstadt Haus Aden“. Planungsleistungen waren bereits 2012
gefördert worden. Jetzt folgt ein großer Teil der vorgesehenen Fördergelder für das Stadtumbauvorhaben: 7,45 Millionen Euro aus dem Programm STEP 2013 – samt Mitteln, um die Fläche aufzubereiten sowie die Wasserflächen für Haus Aden zu erstellen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen liegen bei 9,31 Millionen Euro. Durch die in Arnsberg bewilligte Förderung nimmt das
Projekt jetzt konkrete Formen an.
Entstehen sollen ein See mit Freizeitangeboten, Wohnbebauung und
Gewerbe am Wasser sowie einem Grachtenviertel – auf dem Gelände des
ehemaligen Bergwerks.
Vom Datteln-Hamm-Kanal aus ist der Adensee
dann mit dem Schiff befahrbar. Und mit der „Marina Rünthe“ und der
Aussichtshalde „Großes Holz“ bildet die Wasserstadt Aden nicht zuletzt
auch ein Kanalband insbesondere für vielfältige Freizeitnutzungen.

Kamen: Umbau des Zentrums geht weiter

Seit 2009 läuft in Kamen der Stadtumbau – mit dem Ziel, das Zentrum zu
aktivieren
. Jetzt folgen der Hertie-Abriss und die Neugestaltung des öffentlichen Raumes am Seseke-Ufer, um so die Aufenthaltsqualität weiter zu optimieren.
Erfreulich für Bürgermeister Hermann Hupe: Die jetzt bewilligte Förderung
aus dem Stadterneuerungsprogramm STEP 2013 liegt bei 2,16 Millionen
Euro – und damit in Höhe der beantragten Unterstützung.
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