Wie das neue Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Kranenburg aussehen wird, ist nun bekannt

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Für den Entwurf des neuen Pfarrheims zwischen Haus Peters und dem ehemaligen Krankenhaus am Kirchplatz wurde ein Architektenwettbewerb organisiert.
Nachdem die Teilnehmer daran ihre Entwürfe eingereicht hatten, trat das Preisgericht am 14. Dezember 2015 zusammen. Stimmberechtige Mitglieder waren Sachpreis- und Fachpreisrichter. Zu den Sachpreisrichtern gehörten Christoph Scholten, Pastor, und von der Kirchengemeinde Theo Kreusch, Ludger Jahnsen und Rainer Willemsen.
Nach der Vorprüfung wurden acht Teilnehmer zugelassen. Die Prüfung bestand aus einen Informationsrundgang mit Erläuterung der Beiträge, eine Diskussion wichtiger Beurteilungskriterien, bewertende Rundgänge, schriftliche Bewertung der engeren Wahl und die Bestimmung der Rangfolge.
Das Preisgericht beschloss einstimmig, statt drei Preisen zwei Preise und zwei Anerkennungen zu vergeben, einen ersten und einen dritten Preis. Der ersten Preis bekamen die Verfasser Jochem Kastner und Konstatin Pichler, Architekten in Köln und Mitarbeiter Carlos Guttierrez Carrasco.
Der dritte Preis bekam die Duisburger Architektin Jutta Heinze mit dem Mitarbeiter Giacomo Riggio und der Modellbauer Leonard Hegger.
Anerkennungen erhielten der Verfasser Patrick Lehn, Architekt in Kevelaer, mit der Mitarbeiterin Anne Mühlhoff und die Verfasser Oskar Spital Frenking und Michael Schwartz (Lüdinghausen) mit ihren Mitarbeitern Imke Sasse, Mario Kramer, Annette Hesse und Pia Birtel.
Die Arbeiten der acht Teilnehmer sind bis zum 8. Januar 2016 in der Stifts- und Wallfahrtskirche ausgestellt.
Gleich nach der Bekanntmachung in der RP meldete sich ein Anwohner der Roghmannstraße, wessen Grundstück am Neubaugelände grenz. Er wollte sich informieren über die genaue Lage. Pastor Scholten erklärte ihm anhand eines Modells, wie die Lage des Pfarrhauses geplant ist.

ARBEIT 3001 (1. PREIS)
Der eingeschossige, kompakte Baukörper erzeugt mit seiner Setzung in zweiter Reihe auf geschickte Art und Weise eine attraktive Vorplatzsituation zur Kirche und eine qualitätsvolle Innenhof-Situation zu südlichen Grundstückstiefe mit dem angrenzenden Wohnheim. Die vorhandene, ungeordnete Treppen-und Rampensituation wird einfach und qualitätvoll integriert. Der Vorplatz schafft eine eindeutige Adresse, der Hauptzugang mit Windfang und Küche ist sofort auffindbar, der Platz kann für Pfarrfeste etc. gut bespielt werden. Die innere Gebäudeorganisation ist funktional richtig und in der Gebäudegeometrie sinnfällig angeordnet.
Der Saal erfährt durch das geneigte Dach eine angemessene Hervorhebung. Die Materialwahl und die vorgeschlagenen Fassaden lassen eine hohe gestalterische und architektonische Qualität erwarten.
Die Flächenkennwerte sind in Ordnung und versprechen eine wirtschaftliche Herstellung.
Die Arbeit überzeugt durch ihre durchgängige Qualität.
Beurteilung aus denkmalpflegerischer Sicht:
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