Bürgermeister Steins setzt auf die Kräfte der Natur

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Das Thema Tourismus spielte in den diversen Gesprächen mit Antenne-Moderator Oliver Drucks eine gewichtige Rolle. Kranenburg beweist hier die Nähe zur Natur.

Günter Steins setzt auf die Kräfte der Natur. Kaum anders zu verstehen sind seine Interviews mit dem Antenne-Redakteur Oliver Drucks, der zu Live-Gesprächen vor Publikum und Ü-Wagen vor die Einkaufs-Arena geladen hatte.

"Wir müssen unsere Stärken weiter ausbauen, müssen unsere Natur touristisch nutzen", so der erste Bürger mit Hinweis auf die kommende Breiten-Sportart Wandern und das Radfahren, für das ja entlang der alten Bahnlinie von Kleve über Kranenburg bis Nimwegen der Ausbau eines öffentlich geförderten Schnell-Radweges vorangetrieben werden soll. 27.000 Fahrgäste haben im letzten Jahr die Herausforderungen der Draisine zwischen der Kreisstadt, Kranenburg und Groesbeek gemeistert – eine Zahl, die den Beteiligten unlängst den 300.000 Fahrgast bescherte.

Dreiviertel aller Flächen der Grenzgemeinde stehen unter Naturschutz – eine große Artenvielfalt gibt Mutter Natur auf ihre Weise zurück. Und sie beschert den Kranenburgern damit wachsende Übernachtungszahlen. Um 7,4 Prozent wuchs dieser Wert im letzten Jahr auf stolze 51.000 – für Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers ein wichtiger Schritt zum aktuellen Spitzenwert von 902.000 Übernachtungen kreisweit.

Volle zwei Stunden widmeten sich die Gäste auf der farbenfrohen Antenne-Bühne den Themen rund um die Grenzfeste. Grund dafür ist das 25-jährige Jubiläum von Antenne Niederrhein, was den Lokalsender und die Kreis-Wirtschaftsförderung zu einer "Tournee" in 16 Städte und Gemeinden motivierte. Steins stellte zwar heraus, dass die Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt jede noch so kleine Ausweisung von Gewerbegrund zur großen Herausforderung mache. Ungeachtet dessen sei seine Vision für die Zukunft, die Stärken seiner Gemeinde weiter auszubauen und damit die Kräfte der Natur zu festigen.

"Wohin ich heute sehe – es sind die gelben Autokennzeichen", betonte Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers die Anziehungskraft der Einkaufs-Arena. Die Niederländer bestimmen das Bild vor Ort, so seine Meinung. Anne Peimann, die Touristikerin der Grenzgemeinde, nutzt bei Aufenthaltsprogrammen für die Gäste immer häufiger auch Angebote auf niederländischer Seite. So weise sie Gäste auf die Möglichkeiten des Schwimmens in Wyler hin. Auch sei das "Weindorf Groesbeek" "vor der Haustür.

Schlussendlich sollte das Thema "20 Jahre Stüppkesmarkt" die Gesprächsrunden prägen. Theo Poen als Vorsitzender des eingetragenen Vereins stand hier Oliver Drucks ebenso Rede und Antwort wie auch Sina Winterberg und Johannes Elbers, beide Mitglieder des Orga-Teams zum 20-jährigen. Über 100 Stände wird es auch in diesem Jahr geben. Erneut werden die Niederländer kommen, erneut werden sich die Ortschaften der Grenzgemeinde und viele engagierte Helfer und Sponsoren einbringen. Selbst der Grundschulchor wird sein Können unter Beweis stellen und der Maus – kräftiges Nagetier und Werbe-Ikone des Westdeutschen Rundfunks – ein Ständchen bringen.

Einen breiten Auszug aus den "Interviews vor Publikum und Ü-Wagen" mit Antenne Niederrhein und der Kreis-WfG wird am kommenden Sonntag, 2. Juli 2017, zwischen neun und elf Uhr auf der Frequenz von Antenne Niederrhein zu hören sein.
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