Kreisverkehr-Freigabe und neue Ampeln

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Die aktuelle Situation auf Langenfelds Straßen strapaziert an einigen Stellen die Geduld der Verkehrsteilnehmer, vor allem die der Autofahrer. „Wir haben die Situation an den beiden Baustellen des Landes NRW im Blick und stehen in ständigem Kontakt zu den Verantwortlichen“, sagt der Referatsleiter für Umwelt, Verkehr und Tiefbau, Franz Frank, mit dem Hinweis auf die teils eingeschränkte Einflussmöglichkeit der Stadtverwaltung auf das Vorgehen des Landes.

Neuer Kreisverkehr Anfang Juni fertig

An einem seit Monaten verkehrlich beeinträchtigten Knotenpunkt ist nun Besse-rung in Sicht. Der neue Kreisverkehr an der Düsseldorfer- und Theodor-Heuss-Straße steht kurz vor der Fertigstellung und soll Anfang Juni freigegeben werden. Lediglich der Rückbau der derzeitigen Zufahrt zum Gartencenter wird nach der Freigabe des Kreisverkehrs im Juni noch einmal für wenige Tage Auswirkungen auf den fließenden Verkehr der L219 haben.
„Wir sind rückblickend mit dem dortigen Baustellenverlauf und der Verkehrsfüh-rung sehr zufrieden“, resümiert der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Ulrich Beul.
Neuen Ampelanlagen auf der Solinger Straße
Die seit einigen Wochen gesperrte A542 in Fahrtrichtung Monheim von der A3 aus bilanziert Franz Frank: „Nach Aussage des Landesbetriebes wurden nun die Aufträge für die angekündigten vier neuen Ampelanlagen auf der Solinger Straße erteilt, was ab Mitte Juni hoffentlich zu einem besseren Verkehrsfluss führen wird.
Trotz der gleich zu Beginn der Maßnahme unsererseits auf den Weg gebrachten Verbesserungsmaßnahmen kommt es in den Spitzenzeiten weiterhin zu massi-ven Verkehrsbehinderungen auf dem Langenfelder Stadtgebiet. Außerhalb die-ser Spitzenzeiten läuft der Verkehr weitgehend reibungslos“.

Enge Abstimmung mit dem Landesbetrieb

Für Bürgermeister Frank Schneider liegt es auf der Hand, dass sich die Sperrung einer Autobahn wie der A542 mit einer täglichen Frequenz von fast 20.000 Fahr-zeugen auf Langenfelds Straßen bemerkbar machen muss. „Wir sind uns auch darüber bewusst, dass sich im Zuge einer solchen Sperrung jedes weitere Ver-kehrsproblem auf den überörtlichen Autobahnen A3, A59 und A46 sofort auf unseren Straßen widerspiegelt“, so der Bürgermeister, der die aktuellen massiven Verwerfungen in der Region auf die verkehrspolitischen Versäumnisse der Landesregierungen der letzten Jahrzehnte zurückführt:„Ein kontinuierliches Sanieren mit Augenmaß hätte uns nicht in die heutige Situation geführt, in der nun alle versäumten Baumaßnahmen der Vergangenheit an einem Stück realisiert werden. Dennoch befinden wir uns in enger Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, um in dieser Situation die Belastung für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten“.
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