Kriminalitätsstatistik 2015: Mehr Einbrüche in NRW - CDU Langenfeld lud zum Bürgerinformationsabend

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Mit der am 9. März von der Landesregierung veröffentlichten aktuellen Kriminalitätsstatistik bestätigt sich der Trend, den Kreispolizeibehörde und Ordnungsämter im Kreis Mettmann im Vorfeld angedeutet hatten: Die Zahl der Einbrüche in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2015 deutlich gestiegen – um 18 Prozent auf 62.262 Fälle. Bereits am 8. März hatte die CDU Langenfeld deshalb zu einem offenen Bürgerinformationsabend zum Thema „Einbruchschutz“ in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. Dabei galt es, Daten und Fakten zu benennen, die Arbeit der Kriminalprävention vor Ort vorzustellen und praktisch aufzuzeigen, wie Haus und Wohnung effektiv geschützt werden können.

„Scheuen Sie sich nicht, auch nur im Verdachtsfall die 110 zu wählen“, so Klaus Dieter Fritzner. Der Fachmann vom Kommissariat Kriminalprävention / Opferschutz der Kreispolizeibehörde Mettmann berät Besucher in seiner Hildener Dienststelle zum Thema Einbruchsschutz und steht an diesem Abend den Langenfeldern Rede und Antwort. In der dunklen Jahreszeit werde deutlich häufiger eingebrochen. Aber in der Regel nicht nachts: Einbrecher steigen gerne ein, während die Bewohner arbeiten.

Dabei seien in 80 Prozent der Fälle Einfamilienhäuser betroffen. Die gängigste Methode, um sich Zutritt zu verschaffen, sei das Aufhebeln eines Fensters. Insbesondere gekippte Fenster könnten in Sekunden von außen geöffnet werden.

Die Einbruchsrate liege in Langenfeld leicht über dem Kreisschnitt, empfindliche Tatschwerpunkte gebe es im Stadtgebiet aber nicht, so Christian Benzrath, Leiter des Referates Recht und Ordnung der Stadtverwaltung. Wirkungsvolle Mittel gegen Einbrecher seien vor allem sicherheitstechnische Anlagen wie Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder, abschließbare Fenstergriffe, Zusatzschlösser mit Sperrbügel und spezielle Pilzkopfverriegelungen, erklärt Klaus Dieter Fritzner.

Überwachungskameras seien hingegen weniger effektiv. Unersetzbar beim Einbruchschutz sei auch eine aufmerksame Nachbarschaft, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll.
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