Neubau Turnhalle und Feuerwehrhaus Brambauer

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Interessen der Feuerwehr und der Profilschule berücksichtigen

Für die SPD-Fraktion geht die Berücksichtigung aller Interessen i.S. Neubau
Turnhalle und Feuerwehrhaus in Brambauer nicht konform mit denen der GfL-Fraktion. Wenn alle Interessen berücksichtigt werden sollen, dann auch die der Profilschule, die eine hervorragende Arbeit leistet. Hinzukommt, dass die von der GfL-Fraktion aktuell geforderten Prüfaufträge eine zeitliche Verzögerung nach sich ziehen würden, die nicht hingenommen werden kann.

Die Turnhalle der Profilschule dient nicht nur dem Schulsport, sondern auch zur
Ausführung von Veranstaltungen, weil sie über keine geeigneten Räumlichkeiten /Aula verfügt. Nicht nur dafür ist es notwendig, dass sie vor Ort - auf ihrem Schulgelände - eine Turnhalle vorfindet. Der GfL-Antrag – eine Zweifach-Turnhalle auf dem Gelände der Realschule zu errichten, die dann auch die Profilschule nutzen kann und die Turnhalle der Profilschule ersatzlos abzureißen, macht deutlich, dass sie bei der Realschule und der Profilschule mit zweierlei Maß misst. Dies ist nicht hinnehmbar, so der Fraktionsvorsitzende Michael Haustein und der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Störmer, der für den Bereich Schule und Sport zuständig ist.

So hat die SPD-Fraktion für den Betriebsausschuss ZGL einen Antrag formuliert,
der von dem Antrag der GfL bei weitem abweicht.


Hier der Antrag:

Antrag i.S. Neubau Turnhalle Profilschule und Neubau Feuerwache Brambauer

Die SPD-Fraktion stellt folgenden Antrag für den Betriebsausschuss ZGL am 20. April 2016:

Antrag:

Die Zentrale Gebäudewirtschaft Lünen wird beauftragt:

1. Auf dem Gelände der Profilschule eine neue Einfeldturnhalle als Ersatz für
die abzureißende Turnhalle zu erstellen oder durch Dritte erstellen zu lassen.
Der Baubeginn für diese Maßnahme soll so rechtzeitig erfolgen, dass die
Fertigstellung spätestens zum Beginn des Schuljahres 2017/2018 erfolgen kann.

2. Die aktuelle Turnhalle der Profilschule mit dem Ende des Schuljahres 2016/2017
abzureißen oder durch Dritte abreißen zu lassen.

3. Im Jahre 2016 mit den Planungen für den Neubau der Feuerwehrwache Brambauer auf dem Grundstück der abzureißenden Turnhalle der Profilschule zu beginnen.

4. Mit dem Neubau der Feuerwache Brambauer unverzüglich nach Ende des Schuljahres 2016/2017 zu beginnen und die Feuerwache bis zum 31.10.2018 fertig zu stellen und der Feuerwehr Brambauer zu übergeben.

5. In den Wirtschaftsplan 2016 die notwendigen Planungskosten für den Feuerwehr-
neubau aufzunehmen und den Wirtschaftsplan 2017 die notwendigen Herstellungskosten für die Feuerwache in den Jahren 2017 und 2018 einzustellen.

6. Im Hinblick auf den Neubau der Turnhalle zu prüfen, ob die Errichtung durch SLG, wie bei den Turnhallen „An der Lüserbachschule“ und der Schule „Am Karrenberg“ zu wirtschaftlicheren und kürzeren Herstellungszeiten führt.

7. Planung und Vergabevorschläge für die Turnhalle in einer im Mai 2016 zu
terminierenden Sitzung, soweit möglich mit den Ausschuss für Bildung und Sport
beschlussreif vorzubereiten.

8. Die Planungen zum Neubau der Feuerwache spätestens in der letzten Sitzung des BA in 2016 vorzustellen. Zu dieser Sitzung ist der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung einzuladen.

Begründung:
Die zeitlichen Vorgaben dienen dazu, damit bei dem Neubau der Feuerwache
Brambauer und auch der Turnhalle der Profilschule keine zeitlichen
Verzögerungen auftreten. Beide Neubauten sind für die jeweiligen Akteure
immens wichtig, um normale, tägliche Abläufe gewährleisten zu können.
So wird die Turnhalle für schulische Veranstaltungen benötigt, da sie über
keine Aula oder sonstige Räumlichkeiten verfügt. Prüfaufträge zur Standort-
findung für eine Zweifach-Turnhalle würden hier zur Verzögerung führen und
den zeitlichen Rahmen sprengen. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass
im Schulausschuss ein einstimmiger Beschluss zum Neubau einer Turnhalle
auf dem Schulgelände der Profilschule herbeigeführt wurde.

Die im Brandschutzbedarfsplan dargestellte Situation des Feuerwehrhauses
Brambauer weist einen hohen Investitionsstau auf, der einen Neubau erforderlich
macht, um die einschlägigen Vorschriften zu erfüllen und den Arbeitssicherheits-
vorschriften in dem Gebäude zu genügen. Auch hier wäre eine zeitliche Verzögerung
- durch Prüfaufträge verursacht - nicht hinnehmbar. Es ist auch nicht hinnehmbar,
mindestens 25 T Euro für die provisorische Ertüchtigung der Josephturnhalle
auszugeben, um die Auslagerung des Schul- und Sportbetriebes für einen sehr
kurzen Zeitraum vornehmen zu können.


Petra Klimek
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